Neuzugänge Juli 2014

Hallo Zusammen,
 
lange ist es ruhig gewesen auf meinem Blog. Doch dies möchte ich nun ändern. Da sich in meinem Leben Einiges verändert hat, werde ich es bestimmt nicht schaffen täglich aktiv zu sein, aber dennoch möchte ich versuchen in regelmäßigen Abständen - zumindest aber einmal die Woche - hier zu schreiben.  
 
Ich weiß nicht, ob ihr mitbekommen habt, dass ich vor einiger Zeit auch meinen YouTube - Channel eröffnet habe, aber wenn ihr mal vorbeischauen wollt: HIER klicken.
 
Doch nun möchte ich euch meine Neuzugänge aus dem Monat Juli zeigen:
 
- Sonntags bei Sophie von Clara Sternberg 
 
- Das Leben ist (k)ein Ponyhof von Britta Sabbag
 
- Das Salz der Erde von Daniel Wolf
 
- Die Pestmagd von Brigitte Riebe
 
- Die Feinde der Tuchhändlerin von Caren Benedikt
 
- Erzähl' es niemandem von Randi Crott
 
- Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen von Mitch Albom
 
- Die Tore des Himmels von Sabine Weigand
 
- Tochter der Insel von Jutta Oltmanns
 
- Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown von Anne Helene Bubenzer
 
- Dinner for One, murder for two von Auerbach & Keller 
 
- Das Fest von John Grisham
 
- Der Alchimist von Paolo Coelho
 
- Das Pestkind von Nicole Steyer
 
- Ali zum Dessert von Hatice Akyün
 
- Ich küss dich Kismet von Hatice Akyün
 
Und nun kann ich euch noch Folgendes mit auf den Weg geben: 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald! 

31.7.14 18:25, kommentieren

Die Schule des Schreckens von Lemony Snicket

 
Genre: Kinder / Jugendbuch - Spannungsroman
 
ISBN: 978-3442545889
 
Erscheinung: Februar 2005
 
Verlag: Manhattan
 
Einband: Hardcover
 
Preis: leider vergriffen
 
Seitenzahl: 207
 
Reiheninfo: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse
#1 Der schreckliche Anfang
#2 Der Reptiliensaal
#3 Das zerbochene Fenster
#4 Die unheimliche Mühle
#5 Die Schule des Schreckens
 
Bewertung: * * * * *
 
Erneut ein kleines Meisterwerk
 
Inhalt:
Nachdem die Baudelaires erneut vor Graf Olaf fliehen mussten, will sich vorerst keiner ihrer Verwandten dazu bereiterklären die Drei bei sich aufzunehmen. Mr Poe bringt sie kurzerhand auf ein Internat und das macht dem Buchtitel "Schule des Schreckens" alle Ehre. Der Conrektor zwingt alle Schüler dazu jeden Abend ein sechs Stunden Violinenkonzert zu besuchen, wenn sie dies nicht tun, müssen sie ihm eine Tüte Bonbons kaufen und ihm dabei zuschauen, wie er sie isst. Wenn ein Schüler zu spät kommt, muss er ohne Besteck essen usw. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. Die Baudelaires werden in einem Schuppen untergebracht, da die Regularien die Unterschrift eines Vormunds verlangen, um im Schulheim schlafen zu dürfen und einen Solchen haben die Waisen nun mal nicht.
Doch dann schließen die Baudelaires mit zwei anderen Waisen Freundschaft und das Schicksal meint es endlich gut zu meinen....
 
Meine Meinung:
Erneut ein sehr schönes Buch von Herrn Snicket. Auch dieses Buch hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und reiht sich nahtlos und stimmig in die bisherige Reihe ein. 
 
 
Fazit:
Kurz und bündig: LESEN! 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

28.7.14 18:05, kommentieren

Die unheimliche Mühle von Lemony Snicket

 
Genre: Kinder/ Jugend: Spannunsroman
 
ISBN: 978-3442545872
 
Erscheinung: Februar 2005
 
Verlag: Beltz & Gelberg
 
Einband: Hardcover
 
Preis: leider vergriffen
 
Seitenzahl: 168
 
Reiheninfo: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse
#1 Der schreckliche Anfang
#2 Der Reptiliensaal
#3 Das zerbrochene Fenster
#4 Die unheimliche Mühle
 
Bewertung: * * * * *
 
Das vierte Abenteuer - trotzdem neu erzählt
 
Inhalt:
Die Baudelaire Waisen werden mal wieder zu einem Neuen Vormund gebracht, doch diesmal scheint es das Schicksal besonders übel gemeint zu haben: die drei Kinder werden nicht zu einem liebenswerten Menschen gebracht. Nein, sie werden nicht nur nicht von ihrem neuen Vormund begrüßt, sondern müssen auch noch in seinem Sägewerk arbeiten. Eine Arbeit, die nun wirklich nicht für Kinder und schon gar nicht für Sunny, doch ihr gesetzlicher Vertreter findet die Situation mehr als normal. Doch die Baudelaires möchten sich nicht unterkriegen lassen, immerhin ist Graf Olaf nicht in der Nähe ...
 
Meine Meinung:
Da es sich bei der "Reihe betrüblicher Ereignisse" primär um eine Reihe für die jüngere Leserrschaft handelt, dachte ich anfangs, dass  spätestens jetzt die Geschichte vorhersehbar wird, doch Snicket hat es irgendwie geschafft, auch in diesem Band noch einige Überraschungen bereit zu halten.
Die drei Waisen sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und finde es immer wieder herzzerreißend, wenn den Dreien etwas geschieht und sei es auch noch so banal.
 Generell kann ich zu diesem Buch nicht mehr viel Neues sagen, bis auf die Tatsache, dass ich danach sofort den nächsten Teil geschnappt habe und innerhalb eines Tages gelesen habe.
 
Fazit:
Wer die Reihe noch nicht kennt: unbedingt anfangen! Auch Band 4 kann noch vollends überzeugen.
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald! 

24.7.14 10:07, kommentieren

Das Sündentuch von Isabell Pfeiffer

 
Genre: Historischer Roman
 
ISBN: 978-3499255021
 
Erscheinung: Dezember 2010
 
Verlag: rororo
 
Einband: Taschenbuch
 
Preis: 9,99 €
 
Seitenzahl: 557
 
Bewertung: * * *
 
Tod und Verfolgung im mittelalterlichen Ravensburg
 
Inhalt:
Christine Köpperlin ist die Ehefrau eines reichen Tuchhändlers im mittelalterlichen Ravensburg. Doch bereits zu Beginn des Buches muss sie einen herben Rückschlag erleiden: Ihr Mann ist auf dem Weg zu einer Frau, mit der er vor Ewigkeiten einen -logischerweise-unehelichen Sohn gezeugt hatte, um diesen in sein Handwerk einzuführen. Die Ehe von Christine und ihrem Mann blieb bisher leider kinderlos. Als eines Tages aber Geld bei einem jüdischen Pfandleiher leiht, um eben diesem Sohn ein Geschenk zu machen, nimmt das Schicksal seinen Lauf: Christine verliebt sich in David Jud, doch das junge Glück wird zerstört, da köpperlins Sohn verschwindet und später tot in einem Baum gefunden wird. Es dauert nicht lange, da fällt der Verdacht auf die jüdische Gemeinschaft Ravensburgs und damit auch auf Christines neue Liebe....
 
Meine Meinung:
Isabell Pfeiffers Schreibstil hat mich wahrlich gefangen genommen. Ehrlich gesagt, kann ich nicht einmal sicher beschreiben, was genau ich so besonders fand, aber ihr Stil ist so detailliert, bildhaft und fließend, sodass man die Seiten nur so wegliest. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin es geschafft hat, dass ich mich sowohl in Christine, als auch alle anderen Charakter versetzen konnte. 
Generell finde ich, dass sich sagen lässt, dass die Chatraktere äußerst realistisch, also die Sympathieträger sympathisch und die Antagonisten so richtig gemein und böse rüberkamen. Wobei Christines Ehemann so ein richtiges A******ch ist, aber dabei so authentisch rüberkommt, dass ich sogar ihn oft verstehen konnte.
Jetzt kann man natürlich sagen: Hallo? Nur Positives! Wieso "nur" drei Sterne? - Kurze Antwort: Die Handlung als solche, beziehungsweise die lange Dehnung eben dieser. Die Geschichte braucht schon recht lange, um ins Rollen zu kommen. Bis der Junge verschwindet, ist locker ein Drittel des Buches vorbei, doch dann wird dem Leser gegenüber der Tod des Jungen schon knapp 150 Seiten vor Ende des Buches offenbart. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn die Geschichte dennoch einige Irrungen und Wirrungen bereit halten würde, was sie aber leider nicht tut. Nach der "Auflösung" des Ganzen beobachten wir leider nur, wie lange es dauert, bis die anderen ebenfalls auf diese Lösung kommen. 
Ein Punkt, der mich allerdings wieder für sich eingenommen hat, war das Nachwort der Autorin. Darin erfahren wir nämlich, dass es sich bei diesem Buch um eine Geschichte handelt, die großteils auf einer wahren Geschichte beruht. 
 
Fazit:
Auch wenn das Buch einige Längen hat, kann ich es für geschichtlich interessierte Leute wahrlich empfehlen, da es sich um eine Nachzählung einer wahren Geschichte handelt. Einige schöne Stunden sind auf jeden Fall programmiert. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

1 Kommentar 22.7.14 08:27, kommentieren

Das Böse vergisst nie von Kjetil Johnsen

 
Genre: Jugendkrimi
 
ISBN: 978-3649613015
 
Erscheinung: November 2013
 
Verlag: Coppenrath
 
Einband: Klappbroschüre
 
Preis: 9,95 €
 
Seitenzahl: 272
 
Reiheninfo: Dark Village
#1 - Das Böse vergisst nie
 
Bewertung: * * 
 
Der längste Prolog meines Lebens
 
Inhalt:
[Klappentext laut Amazon]
Nora, Benedicte, Trine und Vilde sind Freundinnen. Schon immer. Doch das Böse lauert in dem kleinen Bergdorf, in dem sie leben. Eine der vier hat nur noch 20 Tage zu leben, bis sie tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte.
 
Meine Meinung:
Schreibstil: Anfangs noch recht holperig, fand ich den Stil gegen Ende recht angenehm. 
Charaktere: Ist dieser Punkt für mich normalerweise sehr wichtig und dementsprechend oft auch recht lang in meinen Rezensionen,
kann ich hier nur eines sagen: WARUM?
Ich wurde mit keinem der Mädels warm. Oft konnte ich nicht einmal nachvollziehen, warum sie untereinander überhaupt soetwas wie eine Freundschaft entwickelt haben sollten. Ist die Eine nur hinter Jungs her und würde sich am Liebsten von Allem flachlegen lassen, was ihr auch nur ansatzweise zuspricht, wirkt die Nächste so "kindlich", dass nur noch das "Jungs? Bääh!" fehlt. Doch nicht nur das ist mein Problem mit dieser Clique. An vielen Stellen erinnerte mich diese Gruppe junger Frauen an einen Rudel Wölfe. Mit wechselnden Alphatieren. Die Eine sagt "hüpf", danach die Nächste "Roll!" und die jeweils anderen Mädels reagieren einfach. 
Handlung: Der Anfang hat mich noch komplett für sich eingenommen. Ein Mädchen knutscht mit ihrem Freund im Wald rum und die beiden entdecken die Leiche eines anderen Mädchens. Dann springt die Zeit zurück und wir beobachten vier junge Mädels wie sie langsam aber sicher auf die Ausgangssituation zusteuern. Der Leser erfährt nicht, wer die Tote ist, sondern nur, dass es sich um eine der Mädchen aus der Clique handelt. Apropos: Die Betonung liegt auf "LANGSAM aber sicher", man könnte auch sagen: "SEHR langsam aber sicher". Denn so explosiv das Buch begann, so lahmarschig geht es danach vorwärts.
 
Fazit:
Auch wenn ich anfangs noch dachte, dass ich mit diesem Buch einen Reihenauftakt der Extraklasse in der Hand halten würde, bin ich mittlerweile soweit, dass ich diese Reihe wohl eher nicht weiterverfolgen werde. 
 
Dennoch mein Gruß: 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

19.7.14 08:38, kommentieren

Alle meine Wünsche von Grégoire Delacourt

 
Genre: Frauenroman
 
ISBN: 978-3455403848
 
Erscheinung: September 2012
 
Verlag: Hoffmann & Campe 
 
Einband: Hardcover
 
Preis: 15,99 €
 
Seitenzahl: 128
 
Bewertung: * * *
 
Interessante Grundidee
 
Inhalt:
[Klappentext laut Amazon]
Jocelyne, 47, führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Sticken, Nähen und Stricken. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann - bis durch einen riesigen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.
 
Meine Meinung:
Schreibstil: Sehr locker, sehr flüssig und dadurch einfach wegzulesen. 
Charaktere: Jocelyne und Jocelyn konnte ich nicht so recht an mich ranlassen. Er wird mir mit jeder Szene, in der er auftaucht nur unsympathischer und sie fand ich einfach irgendwie .... dämlich. Die Reaktion auf den Gewinn konnte ich ja durchaus auch noch nachvollziehen, aber gegen Ende des Buches, konnte ich mich mit ihr überhaupt nicht mehr identifizieren.
Handlung: Die Grundidee finde ich wirklich gelungen, muss aber sagen, dass mich die Umsetzung leider nicht ganz so überzeugen konnte. Allerdings muss ich zugeben, dass es dann doch noch einen Moment gab, bei dem ich Jocelyne wahrlich mochte: Die Erstellung ihrer Wunschlisten war einfach nur herzerweichend. Auch der Handlungsstrang um ihren Mann lies mich mit ihr mitfiebern. Aber bei gerade einmal 128 Seiten kann ich eine Handlung schwer beurteilen, da natürlich hier keine großen Irrungen und Wirrungen oder tiefgehende Erlebnisse ebenfalls eher untergehen. 
 
Fazit:
Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Buch für ein zwei entpannte Stunden im Park sehr empfehlen kann. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

18.7.14 16:49, kommentieren

Einer da oben hasst mich von Hollis Seamon

 
Genre: Jugendroman
 
ISBN: 978-3570162835
 
Erscheinung: Mai 2014
 
Verlag: cbt
 
Einband: Hardcover
 
Preis: 14,99 €
 
Seitenzahl: 256
 
Bewertung: * * * *
 
Schön, aber für mich nicht das Neue "Fault in our Stars"
 
Inhalt:
[Klappentext laut Amazon]
Lasst mich lieben, bevor ich sterbe!
Eigentlich ist der 17-jährige Richard ein ganz normaler Teenager – doch er hat Krebs und verbringt die letzten Tage seines Lebens in einem Sterbehospiz. Trotz dieses »Einer-da-oben-hasst-mich-Syndroms«, wie Richard es selbst nennt, hat er seinen Lebensmut nicht verloren und tut alles dafür, so viel wie möglich aus der ihm verbleibenden Zeit zu machen: Sei es, sich Privatsphäre zu verschaffen, wo es eigentlich keine gibt, zu Halloween verkleidet durch die Straßen zu fahren oder die Nähe der 15-jährigen und ebenfalls sterbenskranken Sylvie zu suchen …
 
Meine Meinung:
Schreibstil: Am Anfang musste ich mich ein wenig durch dieses Buch "kämpfen". Mit der Zeit (ca. 50 - 70 Seiten) wurde es aber besser, wobei ich sagen muss, dass ich nicht sagen kann, ob wirklich der Schreibstil besser wurde, oder ich mich einfach daran gewöhnt habe.
Charaktere: Richard und Sylvie sind mir im Laufe des Buches wirklich sehr ans Herz gewachsen, auch wenn ich nicht alle Entscheidungen wirklich nachvollziehen konnte. 
Handlung: Gut gefallen hat mir, dass in dieser Geschichte die Tatsache, dass mal nicht die Krankheit als Solche, sondern eher die "Liebesgeschichte" zwischen Richard und Sylvie im Vordergrund steht.
 
Fazit:
Schönes und Gelungenes Buch, dass mich gut unterhalten konnte, in meinen Augen "dem Schicksal ist ein mieser Verräter" nicht das Wasser reichen kann. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!
 
 

17.7.14 09:22, kommentieren

Lesestatistik Juni 2014

Wuhu. Wieder ein Monat vorbei. Und dieser Monat war für mich sogar wirklich gut
 
Hier meine gelesenen Bücher:
 
1) Elizabeth wird vermisst - Emma Healey - 352 S. - **
 
2) Papanoia - Ralph Martin - abgebrochen auf S: 40
 
3) Bartimäus: Das Auge des Golem - Jonathan Stroud - 672 S. - ***
 
4) David Lozano Garbala - Puerta Oscura: Totenreise - 607 S. - **
 
5) Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green - 288 S. - *****
 
6) Treibland - Till Raether - 496 S. - **
 
7) Das zerbrochene Fenster - Lemony Snicket - 178 S. - *****
 
8) Das Vermächtnis der Wanderhure - Iny Lorentz - 715 S. - ***
 
Das ergibt dann folgende Statistik:
Gelesen: 8 Bücher (inkl. 1 Abgebrochenes)
Seiten gesamt: 3348
Seiten pro Tag: 108
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
 Bis bald!

16.7.14 08:52, kommentieren

Das Vermächtnis der Wanderhure von Iny Lorentz

 
Genre: Historischer Roman
 
ISBN: 978-3426513880 (andere Ausgabe auf Amazon)
 
Erscheinung: Oktober 2009
 
Verlag: Knaur
 
Einband: Taschenbuch
 
Preis: meine Ausgabe vergriffen (Neuauflage: 9,99 &euro
 
Seitenzahl: 715
 
Reiheninfo: Wanderhuren-Saga
#1 Die Wanderhure
#2 Die Kastellanin
#3 Das Vermächtnis der Wanderhure
 
Bewertung: * * *
 
Die Originaltrilogie findet ihr Ende
Da es ab Band vier (Die Tochter der Wanderhure) nicht mehr hauptsächlich um Marie geht, betrachte ich diesen Band als Abschluss der ursprünglichen Trilogie. 
 
Inhalt:
[Klappentext laut Amazon]
!!! Achtung erheblicher Spoiler !!!
Als Maries Todfeindin Hulda erfährt, dass ihre Rivalin wieder schwanger ist, schmiedet sie einen perfiden Plan: Marie soll entführt und für tot erklärt werden. Zunächst scheint der Plan zu gelingen: Marie landet in den Händen eines Handelsherrn, der sie als Sklavin verkaufen lässt. Zusammen mit dem Sohn, den sie inzwischen geboren hat, gerät sie in den Besitz von Anna, Gemahlin des Neffen des Großfürsten von Moskau. Es gelingt ihr, Annas Vertrauen zu gewinnen, doch dann schwebt diese selbst in höchster Gefahr und muss fliehen. Als es Marie endlich gelingt, unter Einsatz ihres Lebens den Weg in die Heimat zu finden, muss sie feststellen, dass ihr geliebter Michel nicht mehr frei ist …
 
Meine Meinung:
Schreibstil: Iny Lorentz legt auch in diesem Buch einen angenehmen Schreibstil vor und konnte mich voll und ganz von sich überzeugen. 
Charaktere: Nun ja, was soll ich sagen. Marie gerät (mal wieder) in große Gefahr und versucht Alles, um sich daraus wieder zu befreien. Ihr Charakter hat sich weiterentwickelt und ist reifer geworden. Auch die anderen Charaktere konnten mich in ihrer Entwicklung und ihrer Handlungsweise für sich einnehmen. 
Handlung: Hier liegt für mich der Knackpunkt, dass ich dieses Buch bei Weitem nicht so gut fand, wie die letzten beiden Bände: Es wird einfach unrealistisch, dass ein und dieselbe Person ständig und immer wieder in Gefahr gerät und spurlos verschwindet, dann aber genau zum richtigen Zeitpunkt wieder auftaucht und Alles gut werden lässt. Hier gilt nun wirklich die Devise: kennste eins, kennste alle. Daher habe ich mich entschieden den vierten Band nur als Hörbuch zu hören. 
 
Fazit:
Abschluss der eigentlichen Trilogie, der in meinen Augen nicht so ganz gelungen ist. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

15.7.14 09:37, kommentieren

Das zerbrochene Fenster von Lemony Snicket

 
Genre: Jugendbuch
 
ISBN: 978-3407798206
 
Erscheinung: Februar 2001
 
Einband: Hardcover
 
Preis: meine Ausgabe leider vergriffen
 
Seitenzahl: 178
 
Reiheninfo: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse
#1 Der schreckliche Anfang
#2 Der Reptiliensaal
#3 Das zerbrochene Fenster
 
Bewertung: * * * * *
 
Das Leiden der Baudelaires geht weiter
 
Inhalt:
Violet, Sunny und Klaus haben es einfach nicht leicht. Der Tod von Onkel Monty ist immer noch nicht überwunden, müssen sich die drei Waisen bereits mit einem neuen Vormund auseinandersetzen: Tante Josephine, deren Mann vor Kurzem im Seufzersee verstorben ist, soll sich um die Kinder kümmern. Doch dann taucht Graf Olaf wieder auf....
 
Meine Meinung:
Da ich mich bisher in den Rezensionen genug über Snickets Schreibstil positiv ausgelassen habe, möchte ich hier nur auf die Punkte "Handlung" und "Charaktere" eingehen. 
Die Handlung ist stimmig aufgebaut und reiht sich nahtlos in das Universum ein, dass Snickett mit seiner "Reihe betrüblicher Ereignisse" erschaffen hat. Obwohl ich ursprünglich gedacht hatte, dass in dieser Reihe der Punkt gelte: "Kennste Eins - kennste Alle", muss ich sagen, dass mich die Handlung wirklich noch überraschen konnte. 
 Die Charaktere machen eine Entwicklung mit, die ich als Leser wahrlich gelungen fand. Die drei Waisen werden -gezwungenermaßen- schneller erwachsen und wissen sich mittlerweile auch ohne Mr. Poe zu behaupten (wobei angemerkt gehört, dass er eh niemals hilfreich ist). Tante Josephine fand ich sehr unterhaltsam und auch Graf Olaf konnte mich nun auch im dritten Teil voll von sich überzeugen. Ich liebe diesen Antagonisten. 
 
Fazit:
Wer diese Reihe begonnen hat, sollte sie unbedingt fortführen. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!
 
 

11.7.14 12:02, kommentieren