Treibland von Till Raether

 
Genre: Kriminalroman
 
ISBN: 978-3499267086
 
Erscheinung: März 2014
 
Verlag: Rowohlt Polaris
 
Einband: Klappbroschüre
 
Preis: 14,99 €
 
Seitenzahl: 496
 
Bewertung: * *
 
Hochgelobt und mich dann nur enttäuscht
 
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, als ich eine Buchempfehlung der Brigitte gelesen habe. Darin wurde das Buch so dargestellt, als ob es sich um eine schriftliche Variante des Films "Outbreak" handle. Das klang nach Spannung pur, also habe ich direkt in der nächsten Buchhandlung zugegriffen. 
 
Inhalt:
[Klappentext laut Amazon]
Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem geheimnisvollen Virus. Bald herrscht Panik in der Stadt. Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Er kommt einem Verbrechen auf die Spur, das noch unzählige Tote zu fordern droht. Doch das unter Quarantäne gestellte «Pestschiff» darf keiner verlassen, selbst Kommissare nicht, und Danowskis Gegner sorgen mit aller Macht dafür, dass dies so bleibt ...
 
Meine Meinung: (Kurzrezi)
Schreibstil: Sehr flüssig und bildhaft. Raethers Schreibstil baut teilweise sogar mehr Spannung auf, als die eigentliche Handlung. Hier merkt man als Leser deutlich die Erfahrung, die Raether durch seine Kolummne in der Brigitte gesammelt hat. 
Charaktere: Normalerweise lässt sich der Punkt "Charaktere" und vor Allem die Charakterentwicklung, in meinen Rezensionen sehr leicht als, für mich, Wichtigsten erkennen. Aber in diesem Buch kann ich ihn in zwei Worten zusammenfassen: unsympathisch, unrealistisch. Ich wurde mit Keinem in diesem Buch warm. Mir war es echt egal, wenn der Protagonist gestorben wäre, ich behaupte sogar, dass es mir nicht aufgefallen wäre, wenn er tatsächlich "offscreen" gestorben wäre. Mit "unrealistisch" meine ich, dass ich nicht eine Handlung, egal wessen Charakters nachvollziehen konnte. 
Handlung: Der Klappentext und auch die Kritik der "Brigitte" versprach mir ein Thrillerszenario á la "Outbreak", doch dieses Versprechen kann dieses Buch eindeutig nicht halten. Es geschieht, bis auf die nötige "Anfangsleiche" Nichts, was in meinen Augen erwähnenswert ist. 
 
Fazit:
Hätte Raether auch noch einen schlechten Schreibstil vorgelegt, hätte ich nur 1. Stern gegeben, wenn ich nicht sogar abgebrochen hätte. 
 

10.7.14 11:21

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