Der Jahrbuchcode von Petra Mattfeldt

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Genre: Jugendthriller
 
ISBN: 978-3-937357-87-4
 
Erscheinung: Oktober 2014
 
Verlag: Buntstein
 
Einband: Paperback
 
Preis: 9,99 €
 
Seitenzahl: 196
 
Bewertung: * * * * *
 
Ein Jugendthriller der Extra-Klasse
 
Klappentext:
Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…
 
Meine Meinung:
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich nicht das bekommen habe, was ich bei diesem Buch erwartet habe. Es war um Längen besser. 
Ich habe das große Glück, dass die Autorin dieses kleinen Meisterwerks durch meine Video-Rezension zu einem ihrer anderen Bücher auf mich aufmerksam wurde und mir ein Exemplar des "JahrbuchCodes" zur Verfügung stellte. Zwar habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, aber ehrlich gesagt nicht damit gerechnet derart eingenommen zu werden. Petras Schreibstil in diesem Buch ist wahrlich fesselnd. Gerade im Hinblick auf das eigentliche Zielpublikum des "Codes" ist er nahzu perfekt: Flüssig und detailliert, allerdings ohne zu sehr zu "verschachteln".... folglich für zukünftige "Freiwillig-Leser" wie gemacht.
Der Protagonist, Niklas, war für mich das einzige -minimale- Manko an diesem Buch: In meinen Augen war Niklas nicht "genug" Teenager: an einigen Stellen war er mir schlicht und ergreifend zu perfekt. Er ist sportlich, beliebt .... ein paar kleinere Macken und Eigenarten hätten ihn in meinen Augen ein wenig authentischer werden lassen. Dennoch waren die Charaktere im Großen und Ganzen für ein Jugendbuch sehr gut gelungen. 
Der Aufbau des Spannungsbogens war rasant aber trotzdem nicht abgehoben. Wendepunkte gab es zwar nicht wie Sand am Meer, sie waren aber dramaturgisch sehr gut gelegt und sorgten für den richtigen "Wumms".
Die Auflösung des Foto-Mysteriums ist in meinen Augen auch logisch gelungen und für den Leser nicht vorhersehbar. 
Besonders gut hat mir das Ende gefallen, welches auf eine  Fortsetzung hoffen lässt.
 
Fazit:
Auch wenn das Buch eine Zielgruppe von jungen Lesern hat, finde ich, dass es bei dem "Jahrbuchcode" um ein wahres All-Age-Buch handelt, welches auch eingefleischten Thriller-Fans einen gewaltigen Schauer über den Schauer jagen wird. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

9.2.15 18:10

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