Die Kerzenzieherin von Caren Benedikt

 
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Genre: Historischer Roman
 
ISBN: 978-3-426-51294-4
 
Erscheinung: September 2014
 
Verlag: Knaur
 
Einband: Taschenbuch
 
Preis: 9,99 €
 
Seitenzahl: 620 
 
Bewertung: * * * * *
 
Junge Novizin muss um Leben bangen
 
Klappentext:
Hattingen, 1225: Das Leben der Novizin Ellin gerät völlig aus den Fugen, als sie zufällig ein Gespräch zwischen zwei Männern belauscht, die eine Verschwörung gegen den Erzbischof von Köln planen. Ellin muss fliehen: Sie legt ihr Novizinnengewand ab und schafft es, sich in Bremen als Kerzenzieherin ein neues Leben aufzubauen. Doch schon bald holt sie ihre Vergangenheit wieder ein, und Ellin begreift, dass ihr Wissen sehr gefährlich und der Alptraum noch lange nicht vorbei ist. 
 
Meine Meinung:
Bei der "Kerzenzieherin" handelt es sich um den ersten historischen Roman, den ich von dieser Autorin gelesen habe. Ihr Kriminalroman "Sekundentod"(veröffentlicht unter dem Namen Petra Mettfeldt) hatte mir aber so gut gefallen, dass ich mich sehr freute, dieses Buch von Frau Benedikt persönlich zur Verfügung gestellt bekommen habe. 
Ellin ist bereits nach wenigen Seiten so tief in meine Gedankenwelt eingedrungeb, dass ich oft am Tag darüber nachdachte, wie es wohl mit ihr weiterginge. 
Inhaltlich möchte ich natürlich nicht zu viel vorneweg nehmen, muss aber auf jeden Fall erwähnen, dass ich es wirklich genossen habe Ellins Flucht begleiten zu dürfen! Immerhin war diese auch gleichzeitig eine Aneinanderreihung von Ellins "Ersten Malen": auf sich allein gestellt sein, kein Dach über dem Kopf haben .... kurz: Das erste Mal außerhalb der sicheren Klostermauern. 
Den Schreibstil der Autorin fand ich auch in diesem Buch fantastisch gut gelungen! Fließend und bildgewaltig gelang es Caren mich in ihre Geschichte zu ziehen, und vor Allem: Mich nicht mehr loszulassen! Ihre Beschreibungen wirkten einfach nur real und ich konnte förmlich riechen, wenn Ellin die Kerzen entzündete. 
Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass am Ende des Buches, also nach Ende des eigentlichen Roomans Caren ein Nachwort anfügte, in dem sie die wahren historischen Gegebenheiten beleuchtet und faktische Fehler - welche für das Vorankommen der Geschichte aber wichtig waren - eingesteht. In meinen Augen kommt dies viel zu selten vor. 
 
Fazit:
Ein historischer Kriminalfall und das bewegende Schicksal einer jungen Frau: was will man als "Histo-Onkel" mehr? Oft empfehle ich Bücher für entspannte Stunden, doch hier ist Nägelkauen angesagt!
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

10.2.15 20:58

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