Marc liest Klassiker: Richard III von William Shakespeare

König Richard III
 
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Es hat lange gedauert, aber ich habe mal wieder ein Stück vom Großmeister der Theaterstücke gelesen. 
Mit Richard III ist ihm ein Königsdrama der besonderen Güte gelungen. Mord, Intrigen, Spannung - hier ist Alles drin, was das Klassikerherz höher schlagen lässt. 
Auch in diesem Werk ist es Shakespeare gelungen jedem Charakter seine eigene Handschrift zu geben, was das Gesamtpaket perfekt abrundet, leidet man doch irgendwie das bisschen mehr mit, wenn einem die -sterbende- Person authentisch und realistisch vorkommt. 
 
Ich stecke momentan in einer krassen Leseflaute und Zeit zum Bloggen zu Finden, ist gerade auch nicht so einfach. (Bei uns beiden)
 
Ich hoffe, dass ihr in Zukunft wieder regelmäßiger von mir hört. 
 
Euer
Marc 

9.10.19 13:13, kommentieren

Mones Meinung: Gier von Marc Elsberg

GIER - Wie weit würdest du gehen?
 
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Titel: Gier; Wie weit würdest du gehen?
 
Autor: Marc Elsberg
 
Verlag: Blanvalet Verlag
 
Format: Hardcover
 
Preis: 24,00 €
 
ISBN: 9783764506322
 
Genre: Thriller
 
Seitenzahl: 448
 
Erscheinung: Februar 19
 
Bewertung: * * * *
 
Spannungsgeladener & durchaus realistischer Thriller
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung lt buchhandlungfrank.de)
 
Wenn Fiktion zur Realität wird, dann macht Marc Elsberg einen Bestseller daraus! Nach BLACKOUT, ZERO und HELIX der neue Thriller zu einem explosiven Thema.

»Stoppt die Gier!«, rufen sie und »Mehr Gerechtigkeit!«. Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Sie demonstrieren gegen drohende Sparpakete, Massenarbeitslosigkeit und Hunger - die Folgen einer neuen Wirtschaftskrise, die Banken, Unternehmen und Staaten in den Bankrott treibt. Nationale und internationale Konflikte eskalieren. Nur wenige Reiche sind die Gewinner. Bei einem Sondergipfel in Berlin will man Lösungen finden.
Der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson soll eine Rede halten, die die Welt verändern könnte, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Doch dazu wird er nicht mehr kommen. Bei einem Autounfall sterben Thompson und sein Assistent - aber es gibt einen Zeugen, der weiß, dass es Mord war, und der hineingezogen wird in ein gefährliches Spiel. Jan Wutte will wissen, was hinter der Formel steckt, aber die Mörder sind ihm dicht auf den Fersen ...
 
Mone meint:
 
Marc Elsberg gelingt auch mit diesem Buch ein Szenario aufzubauen, welches realistischer nicht sein könnte: Die Welt beziehungsweise die Gesellschaft sieht sich mit einer anbahnenden Wirtschaftskrise konfrontiert, die die von 2008 in den Schatten stellen könnte.
Gemeinsam mit Jan, der am Anfang der Geschichte Zeuge des Mordes am Nobelpreisträger, Herbert Thompson, wird, gerät der Leser immer Tiefer in die Hintergründe der Wirtschaftsverbrechen.
Auch, wenn im Laufe der Seiten wirklich viel mit Jan passiert und weder ihm noch uns ein wenig Ruhe gegönnt war, wurde ich leider bis zum Schluss nicht wirklich "warm" mit ihm. 
Auch das Gros der anderen Charaktere, wirkte auf mich sehr zweidimensional. 
Der Stil Elsbergs sowie die Handlung als Solche, konnte mich erneut vollends in seinen Bann ziehen. 
 
Fazit:
 
Ein Thriller, der durchaus spannend ist und zu unterhalten weiß, das Mitfiebern aber erschwert. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Eure 
Mone
 

7.10.19 16:01, kommentieren

Scythe; Die Hüter des Todes - Neal Shusterman

Scythe 01 - Die Hüter des Todes
 
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Titel: Scythe - Die Hüter des Todes (Scythe #1)
 
Autor: Neal Shusterman
 
Verlag: FISCHER Sauerländer
 
Format: Hardcover
 
Preis: 19,99 €
 
ISBN: 9783737355063
 
Genre: Jugenddystopie
 
Seitenzahl: 527
 
Erscheinung: September 2017
 
Bewertung: * * * *
 
Eine erschreckende Zukunftsvorstellung
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen - aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten ...

Der erste Band der internationalen Bestseller-Trilogie!
 
Meine Meinung:
 
Dieses Jugendbuch wirft seine Leser sofort und ohne große Vorbereitung direkt in das Geschehen: durch wissenschaftlichen Fortschritt ist es der Menschheit gelungen unsterblich zu werden - sogar von Häusern springen ist in dieser Gesellschaft kein Akt der verzweiflung mehr, sondern eine Rebellion gegen das Elternhaus, wird man danach einfach wiederbelebt. 
Um die Bevölkerungszahl im Rahmen zu halten wurde die Gruppe der Scythe gegründet, diese sollen Menschen nachlesen - also ermorden, wobei diese Menschen nicht wiederbelebt werden dürfen.
Citra und Rowen sind zwei Charaktere, wie sie in Jugendbüchern sehr oft anzutreffen sind. Übertrieben ausgedrückt: die jungfräuliche, moralisch perfekte Citra, die doch ein dunkles Geheimnis zu verstecken scheint und der junge Mann, der zwar das Herz am rechten Fleck hat, den "Sünden" des Lebens nicht allzu abgeneigt scheint. 
Dennoch ist es Shusterman gelungen den Beiden und auch den üblichen Pro- und Antagonisten einen eigenen Flair zu verpassen, was dazu führte, dass ich beim Lesen richtiggehen Spaß bekam, die verschieden Menschen und ihre unterschiedlichen Rollen in dem System der Welt der Scythe kennenzulernen.
Die Geschichte bekommt mit der Zeit kriminalistische Aspekte (Welche genau werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten), die der Geschichte einen zusätzlichen Spannungsbogen und den letzten Schliff gegeben haben. 
Shustermans Stil die Geschichte zu erzählen hat mir unheimlich gut gefallen, wobei ich hier besonders die Tagebucheinträge der Scythe nennen möchte, die verschiedene Kapitel eingeleitet haben. Diese machten es nochmals mehr möglich in die Gedanken der einzelnen Personen einzutauchen. 
Gefallen hat mir auch das Ende, welches zwar einer Fortsetzung (die es auch bereits gibt) nicht im Wege steht, die Handlung dennoch aber zufriedenstellend beendet hat. Ein Aspekt, den ich gerade in Jugenddystopien sehr vermisse in letzter Zeit. 
Letztenendes habe ich trotzdem entschieden, einen Stern abzuziehen, was zum Einen daran liegt, dass der Funke nicht so ganz auf mich überspringen wollte und zum Anderen der Meinung bin, dass noch mehr Potenzial in der Geschichte steckt. 
 
Fazit:
 
Eine nahezu perfekte Jugenddystopie, die mir Spaß auf mehr gemacht hat und ich mich hoffentlich zeitnah dem zweiten Band widmen kann. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Euer
Marc
 

4.10.19 10:50, kommentieren

Mones Meinung: Der Zopf von Laetitia Colombani

Der Zopf
 
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Titel: Der Zopf
 
Autorin: Laetitia Colombani
 
Verlag: FISCHER Taschenbuch
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 11,00 €
 
ISBN: 9783596701858
 
Genre: Roman
 
Seitenzahl: 288
 
Erscheinung: März 2019
 
Bewertung: * * * *
 
Drei Frauen vereint durch ihre Haare
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.
 
Mone meint:
 
Die Geschichte geht einfach unter die Haut. Wir begleiten drei Frauen, die auf den ersten Blick - bis auf ihr Geschlecht - nichts gemein haben. 
Doch mit jeder Seite, die ich in diesem Buch gelesen habe, wurde mir klar, dass diese drei Frauen wirklich starke und außergewöhnliche Charaktere sind.
Die Anwältin Sarah, die trotz einer schweren Erkrankung ihrer Arbeit als Anwältin in einer großen Kanzlei nachgeht, als ob nichts wäre.
Giulia, die sich unvorbereitet in der Situation wiederfindet, für eine Vielzahl an Angestellten verantwortlich zu sein.
Und Smita, die wortwörtlich Alles aufgibt, um ihrer Tochter ein besseres Leben, als das ihre zu bieten. 
Welches Thema diese drei Frauen letztenendes miteinander in Verbindung bringt, verrät schon der Titel dieses kleinen Schmökers: Haare. 
Frau Colombani gelingt es gekonnt, jedem der Erzählstränge seine eigene kleine Note zu verpassen, was das Eintauchen in die Geschichte unheimlich erleichtert. 
Die Geschichte weiß zu überzeugen, wer allerdings einen Pageturner erwartet, ist auf dem falschen Weg. 
 
Fazit: 
 
Ein Roman, der beim Leser einfach ein gemütliches und zufriedenes Gefühl zurücklässt. 
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
 
Eure 
Mone
 

26.9.19 13:35, kommentieren

Der Angstmann - Frank Goldammer

Der Angstmann
 
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Titel: Der Angstmann (Heller #1)
 
Autor: Frank Goldammer
 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
 
Format: Paperback
 
Preis: 15,90 €
 
ISBN: 9783423261203
 
Genre: Kriminalroman WKII
 
Seitenzahl: 336
 
Erscheinung: September 2016
 
Bewertung: * * * *
 
Der Auftakt einer besonderen KrimiReihe
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung lt buchhandlungfrank.de)
 
Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...
 
Meine Meinung:
 Kurzrezi
Es ist nicht der erste Krimi, den ich lese, der in der NS-Zeit beziehungsweise in der Zeit des 2. Weltkrieges spielt, aber der bisher authentischste.
Goldammer gelingt es gekonnt, die Atmosphäre Dresdens einzufangen, was bei mir regelmäßig zu regelrechter Beklemmung führte. 
Goldammers Stil ist flüssig und weiß mit gekonnten Wendungen die aufkommende Spannung zu unterstreichen. 
Die Charaktere sind durchweg authentisch, allerdings teilweise nicht konsequent innerhalb ihrer zugedachten Rolle. So wird beispielsweise ein Einbruch einfach mal so hingenommen - andere Beispiele dieser Art finden sich regelmäßig, möchte sie wegen Spoilern aber nicht nennen.
Die Geschichte um den Angstmann fand ich sehr spannend und auch die Tatsache, dass mitten in den Wirrungen des Krieges mancher Fall keine große Beachtung geschenkt bekommt, sehr realistisch. 
 
Fazit:
 
Ein durchaus gelungenes Buch, dass dazu geführt hat, dass Band 2 sofort auf die Wunschliste gewandert ist.
 
Euer 
Marc
 

17.9.19 07:39, kommentieren

Mones Meinung: Wie man die Zeit anhält von Matt Haig

Wie man die Zeit anhält
 
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Titel: Wie man die Zeit anhält
 
Autor: Matt Haig
 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
 
Format: Hardcover
 
Preis: 20,00 €
 
ISBN: 9783423281676
 
Genre: Roman mit fantastischen Elementen
 
Seitenzahl: 379
 
Erscheinung: April 2018
 
Bewertung: * * * *
 
Eine relativ bekannte Geschichte in einem neuen Outfit
 
Inhalt:
(Zusammenfassung lt. buchhandlungfrank.de)
 
Wenn Liebe die Zeit besiegt

Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.
 
Mone meint:
 
Matt Haig ist ein Autor, der viel zu wenig Beachtung geschenkt bekommt. Auch wenn er schon mehrere Bestseller auf den Markt geworfen hat, wird man als Leser doch immer recht fragend angeschaut, wenn man seinen Namen erwähnt. 
Haigs Schreibstil ist gewohnt flüssig und weiß der Geschichte und seiner Handlung sowie den Charakteren einen letzten Schliff zu verpassen. 
Die Idee, einen Menschen auf der Suche nach einer geliebten Person (um wen es sich im Genaueren handelt, möchte ich wegen Vorwegnehmung nicht sagen) zu begleiten, ist für einen Roman sicher nichts Neues: dieses Geschehen aber in eine Rahmenhandlung um eine Gruppe Menschen, die erheblich langsamer altern zu betten, habe ich noch nicht vor Augen bekommen.
Mir haben besonders die Rückblicke in die Jugend Toms gefallen, seine Begegnungen mit historischen Größen wie Shakespeare gefallen, die die Handlung in der Gegenwart regelmäßig aber gekonnt unterbrochen haben. 
 
Fazit:
 
Erneu ein kleines Meisterwerk eines großen Schriftstellers. Ich freue mich jetzt schon auf sein neues Buch, das bestimmt in den nächsten Tagen bei mir einziehen wird. 
 
Eure 
Mone
 

12.9.19 14:53, kommentieren

Hurra, wir lieben noch - Bill Mockridge & Margie Kinsky

Hurra, wir lieben noch!
 
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Titel: Hurra, wir lieben noch
 
Autoren: Bill Mockridge & Margie Kinsky
 
Verlag: Knaus Albrecht
 
Format: Paperback
 
Preis: 16,00 €
 
ISBN: 9783813507652
 
Genre: Biographie / Humor
 
Seitenzahl: 253
 
Erscheinung: September 2017
 
Bewertung: * * *
 
Beziehungstipps vom wohl lustigsten Ehepaar Deutschlands
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Das Comedy-Paar Bill & Margie ist Kult:
Endlich erzählen sie ihre Geschichte

Ganz Deutschland liebt das Powerpaar Bill Mockridge und Margie Kinsky. Die beiden Standup-Comedians füllen die Theater von Berlin bis Stuttgart und gehören zu den beliebtesten Gästen der Talkshows auf allen Kanälen. Bill Mockridge als Erich Schiller in der "Lindenstraße" ist Legende, bei Margie Kinsky folgt Tournee auf Tournee und inzwischen gibt es die ganze Familie samt allen sechs (!) Söhnen als WDR-Sitcom "Die Mockridges - Eine Knallerfamilie". Wie eine Ehe das alles aushält und wie es überhaupt dazu kam, davon erzählen Bill & Margie in ihrem ersten gemeinsamen Buch. 
 
Meine Meinung:
 
Was hatte ich mich auf dieses Buch gefreut: nur um es dann doch Ewigkeiten auf meinem SuB liegen zu lassen! 
Fast schon wieder vergessen, fiel es mir die Tage wieder in die Hände und ich bekam spontan Lust es zu Lesen. 
Und was soll ich sagen? Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich mir mehr erhofft hatte! Wirklich lachen musste ich fast nie und die meisten Geschichten und Anekdoten kannte man dann doch entweder aus den Soloprogrammen der Beiden oder sogar aus Erzählungen ihres Sohnes Luke Mockridge usw. 
Ein wirklicher roter Faden wollte sich in meinen Augen auch nicht wirklich finden lassen, gab es doch relativ häufig immer mal wieder Chronologiesprünge (wobei ich hier Bills Anmerkung zu diesem Thema sehr unterhaltsam fand). 
Auch als Ratgeber war das Buch nicht zu Gebrauchen, sucht man als Leser vergeblich nach Beziehungstipps. 
 
Fazit: 
 
Dieses Buch kann durchaus als lustige Lesung mit den Autoren funktionieren, gedruckt als Buch hat es mich zwar nicht gelangweilt, aber auch nicht wirklich unterhalten. Durchschnitt. 
 
Euer 
Marc
 

10.9.19 13:22, kommentieren

Mones Meinung: Magic Cleaning von Marie Kondo

Magic Cleaning 1: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert
 
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Titel: Magic Cleaning - Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert
 
Autorin: Marie Kondo
 
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 10,00 €
 
ISBN: 9783499624810
 
Genre: Ratgeber Aufräumen
 
Seitenzahl: 224
 
Erscheinung: Januar 2013
 
Bewertung: * * *
 
Gute bis sehr gute Tipps, allerdings schwer umsetzbar
 
Inhalt:
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Das TIME Magazine zählt Marie Kondo zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt!
Vereinfachen Sie Ihr Leben!Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die «Magic Cleaning» tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen.
Der Nr.-1-Bestseller aus Japan - über eine Million verkaufte Exemplare
«Die Magie des Aufräumens: Marie Kondo befreit nicht nur Ihr Zuhause von unnötigem Ballast, sondern auch Ihre Gedanken.» Thorsten Havener
 
Mone meint:
 
Spätestens seit der Netflix-Serie "Aufräumen mit Marie Kondo" gibt es wohl keinen Weg mehr vorbei an der quirligen Japanerin, die jedem Chaos den Kampf angesagt hat, weshalb ich mich entschlossen habe dem Buch eine zweite Chance zu geben, nachdem ich es vor Jahren bereits einmal abgebrochen habe. 
Auch, wenn ich es diesmal durchgelesen habe, wurde ich mit der sogenannten KonMari - Methode irgendwie immer noch nicht so richtig warm. 
Wenn ich ehrlich bin, fällt mir der leicht esoterisch angehauchte Subtext schon stellenweise schwer ernst zu nehmen: wir bedanken uns bei den Dingen für ihre erledigten Aufgaben und klopfen Bücher wach, sowie dürfen Socken niemals ineinander gesteckt werden, weil dies dazu führe, dass sich die Socken nicht wohll fühlten...
Nachdem ich den ersten Widerwillen runtergeschluckt habe und mehrmals zu mir sagte: du ziehst das jetz aber einfach mal so durch, habe ich mit der ersten Kategorie "Kleidung" angefangen. Diese hat bei uns Viern auch wirklich gut funktioniert. 
Als wir zu Kategorie Zwei ("Bücher" kamen, fiel uns das erste Problem auf: Wir lieben Bücher und auch wenn wir viele ungelesene Bücher zu Hause haben, sind diese Bücher gleichzeitig Dinge, die uns - um in Kondos Sprachgebrauch zu bleiben - mit (Vor)Freude erfüllen. Kondo sagt aber, dass alle ungelesenen Bücher ungefragt aussortiert werden müssen.
Bei der nächsten Kategorie ("Papiere" wurde es dann wirklich unrealistisch, da Kondo zum Beispiel sagt, dass eine Lohnabrechnung ihre Aufgabe nach Erhalt des Gehaltes erfüllt habe und daher entsorgt gehöre. Steuererklärungen gibt es wohl nicht in Japan? (Ehrlich: Keine Ahnung, ob dem so ist). Auch bei anderen Papieren war ich mir nicht so sicher, wie sicher die Art des Aussortierens ist. 
Dann  kamen wir zur größten Kategorie, nämlich eigentlich alles Andere: Und hier haben wir den Punkt erreicht, an dem ich sagen muss, dass Kondos Grundansatz wirklich gut ist, nämlich nur wirklich nötige Dinge und Dinge, die einen mit Freude erfüllen zu behalten, aber die Umsetzung so gut wie unmöglich ist. Kondo sagt klar und deutlich, dass richtiges Aufräumen nur funktioniere, wenn man es in einem durch macht. 
Wir sind beide am arbeiten, haben einen Pflegefall in der Familie, zwei Kinder und Pferde und unsere Grundstück ist wirklich groß (Haus mit zwei Etagen, Speicher und Keller, sowie unterkellerte Scheune und Garage und ein ehemaliger Viehstall) auf dem sich überall Dinge von vor zwei Generationen immer mal wieder verstecken. 
Ein weiterer Negativpunkt ist die fehlende Nachhaltigkeit. Kondo lässt immer alles wegwerfen. Ich war schon richtiggehend froh, dass in der Serie regelmäßig gezeigt wurde, dass man aussortierte Kleidung gerne auch zum Beispiel spenden kann. 
 
Fazit:
 
Dieses Buch ist ein guter Leitfaden. Diesen wirklich abzuarbeiten stelle ich mir aber schwierig bis unmöglich vor, wenn man nicht gerade die Möglichkeit an, sehr viel Urlaub einzureichen. 
 
Bis bald!
 
Eure
Mone
 

6.9.19 10:08, kommentieren

Libellenschwestern - Lisa Wingate

Libellenschwestern
 
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Titel: Libellenschwestern
 
Autorin: Lisa Wingate
 
Verlag: Limes Verlag
 
Format: Hardcover
 
Preis: 22,00 €
 
ISBN: 9783809026907
 
Genre: Roman
 
Seitenzahl: 480
 
Erscheinung: März 2018
 
Bewertung: * * * * *
 
Ohne Mist: Haltet die Taschentücher bereit
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Der Dauer-New-York-Times-Bestseller, von den Goodreads-Lesern zum besten historischen Roman 2017 gewählt!
Ein bewegender Roman über das kraftvolle Band, das Geschwister verbindet, über verborgene Geheimnisse und ihre heilende Wirkung, wenn man sie endlich lüften darf ...
Ihre Geschichte beginnt an einem schwül-heißen Sommerabend im Jahr 1939, doch erst über 70 Jahre später wird sie erzählt werden können - aber davon weiß Avery Stafford noch nichts. Für sie hat das Leben keine Geheimnisse. Bis sie eines Tages auf die 90-jährige May Crandall trifft. Die Fremde erkennt ihr Libellenarmband, ein Familienerbstück, und sie besitzt ein Foto von ihrer Großmutter. Was hat May mit ihrer Familie zu tun? Avery stößt schon bald auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie zurück in ein dunkles Kapitel ihrer Familiengeschichte führt ...
Memphis, Tennessee, 1939: Die zwölfjährige Rill Foss und ihre vier Geschwister leben mit ihren Eltern in einem Hausboot auf dem Mississippi. Als die Kinder eines Tages allein sind, werden sie von angeblichen Beamten in ein Waisenaus gebracht. Rill hat ihren Eltern versprochen, auf ihre Geschwister aufzupassen. Ein Versprechen, das sie auf keinen Fall brechen will, aber es wird ihr alles abverlangen, vielleicht mehr als sie geben kann ...

Ein zutiefst bewegender Roman, inspiriert von einer wahren Geschichte
 
Meine Meinung:
 
Ich habe das Buch vor ungefähr 12 Stunden beendet und habe das Gefühl noch immer emotional ein bisschen durch den Wind zu sein. Wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich allerdings schon seit den ersten Seiten in einer Achterbahnfahrt der Emotionen feststeckte. 
Die Geschichte begleitet zwei Frauen: Zum Einen, wäre da die junge Karrierefrau Avery, die in die Fußstapfen ihres Vaters treten soll. Dieser Strang spielt in der heutigen Zeit.
Zum Anderen ist da noch Rill. Rill ist ein junges Mädchen von zwölf Jahren, als ihr Teil der Geschichte beginnt. Hier befinden wir und im Tenesse der späten 30er beziehungsweise frühen 40er Jahre. 
An diesen beiden Hauptpersönlichkeiten hat mir besonders gut gefalle, dass sie auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, im Laufe der Geschichte aber immer deutlicher wird, dass sie beide doch sehr viele Gemeinsamkeiten haben, oder im Laufe der Zeit zumindest entwickeln. Hier hebe ich besonders ihre Motivation für ihr Handeln empor. 
Alle Charaktere, denen die Leser im Laufe der Geschichte begegnen, sind vielschichtig und authentisch, kurz: realistisch. 
Besonders die Antagonisten in Rills Teil der Geschichte fand ich dermaßen schaurig, ohne dass sie in eine unwirkliche Richtung abdrifteten, dass ich richtiggehende Beklemmungen bekam. 
Oft habe ich bei Romanen dieser Art das Gefühl, die Geschichte nehme sehr langsam an Fahrt auf, was sich auch oft in meinen Bewertungen bemerkbar macht. 
Bei Libellenschwestern ist dies aber nicht der Fall: Lisa Wingate gelingt die perfekte Balance zwischen Einleitung inklusive Vorstellung der Charaktere und aufkommender Handlung. 
Hinzu kommt ihr nahezu meisterhaftes Können die unterschiedlichen Erzählpersonen nicht nur wegen ihrer Überschriften kenntlich zu machen, sondern auch durch den sich ändernden Stil. Es waren nur Kleinigkeiten, aber je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, desto klarer wurden sie mir. 
Die Taschentücher musste ich dann auch relativ schnell immer in greifbarer Nähe behalten, weil nicht wenige Szenen in diesem Buch eine emotionale Wucht und Beklemmung auf mich ausübten. 
 
Fazit:
 
Dieses Buch ist in meinen Augen ein wirkliches Meisterwerk und sollte auch auf dem deutschen Markt viel mehr Aufmerksamkeit erhalten. 
 
Lest ihr mal fleißg weiter!
 
Euer 
Marc
 
 

2 Kommentare 28.8.19 10:05, kommentieren

Mones Meinung: Thalamus von Ursula Poznanski

Thalamus
 
Portofrei bestellen auf buchhandlungfrank.de
 
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Titel: Thalamus
 
Autorin: Ursula Poznanski
 
Verlag: Loewe Verlag GmbH
 
Format: Paperback
 
Preis: 16,95 €
 
ISBN: 9783785586143
 
Genre: Jugendthriller
 
Seitenzahl: 445
 
Erscheinung: August 2018
 
Bewertung: * * * *
 
Da überlebt man einen Unfall und dann das...
 
Inhalt:
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des neuesten Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski . Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal einen Nerv - buchstäblich!

Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht - und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.

Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte ... 
 
Mone meint:
 
Was ein Thriller! Aber Eines nach dem Anderen: 
Die Charaktere sind in diesem Buch gelungen ausgearbeitet und sind authentisch sowie sympathisch. Sogar die Antagonisten wissen zu überzeugen und zeigen verschiedenste Facetten, die das Gefühl aufkommen lassen mit echten Personen zu interagieren.
Die Geschichte um Timo startet mit einem Knall und siecht dann wieder einige Zeit vor sich hin, bis es dann mit einem stetig steigenden Handlungsbogen weiter geht. Hier hätte ich mir ehrlicherweise gewünscht die Autorin hätte sich getraut ein bisschen mehr an Fahrt aufkommen zu lassen. 
Im Großen und Ganzen aber muss ich sagen, dass die Handlung wusste, wie sie mich in ihren Bann ziehen konnte und mich auch nicht mehr so schnell losgelassen hat!
Poznanskis Schreibstil ist angenehm und flüssig, hätte für mich die Spannung noch ein wenig besser unterstreichen dürfen, auch wenn ich ehrlicherweise nicht sagen könnte, was genau mich manchmal ein wenig gestört hat. Dennoch wirkte das Geschilderte auf mich teilweise sehr nüchtern und sachlich erzählt. 
Das Ende - beziehungsweise passt hier Das Große Finale - hat mich durchweg überzeugt und Spaß auf mehr von der Autorin gemacht. 
 
Fazit: 
 
Ein Thriller, der wäre der Protagonist nicht erst 17, ohne Weiteres auch für das "Erwachsene-Publikum" geeignet wäre. 
 
Ich bin dann mal weiterlesen!
 
Eure 
Mone
 
 

20.8.19 17:56, kommentieren