Mones Meinung: Der Fluch der Rose - Iny Lorentz

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Titel: Der Fluch der Rose
 
Autorin: Iny Lorentz
 
Verlag: Knaur HC
 
Format: Hardcover
 
Preis: 19,99 €
 
ISBN: 978-3-426-65387-6
 
Genre: Historischer Roman
 
Seitenzahl: 672
 
Erscheinung: Oktober 2019
 
Bewertung: * * *
 
Schön konsturierter Histo-Roman
 
Inhalt:
(Zusammenfassung lt. Verlagsseite)
 
Eine verbotene Liebe und ein mörderischer Mönch zur Zeit der Fugger – der neue historische Roman von Spiegel-Bestseller-Autorin Iny Lorentz

Deutschland, Österreich/Kärnten und Italien, Ende des 15. Jahrhunderts
Die junge Maria wächst als Ziehtochter von Hans Fugger in der neu gegründeten Erzschmelze Fuggerau auf, während die Mönche im nahegelegenen Kloster Arnoldstein das Findelkind Johannes zu einem intelligenten jungen Mann erziehen. Nur Pater Norbert weiß um Johannesʼ wahre Herkunft und überlegt seit Jahren, wie er Profit aus dieser Information schlagen kann.
Als sich Maria und Johannes das erste Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Johannes ist kurz zuvor zum Priester geweiht worden. Und nicht nur sein geistlicher Stand steht dem Glück der Liebenden im Weg: Ohne es zu wissen, hat Maria sich schon als junges Mädchen Pater Norbert zum erbitterten Feind gemacht.
Als das Kloster und die Fuggerau in den Krieg zwischen König Maximilian von Habsburg und der Republik Venedig hineingezogen werden, sieht der Pater seine Chance gekommen …

Geschickt verbindet Iny Lorentz – Spiegel-Bestseller-Autorin von »Die Wanderhure« und vielen weiteren höchst erfolgreichen historischen Romanen – ein spannendes Stück Geschichte mit dem dramatischen Schicksal zweier junger Menschen.
 
Mone meint:
 
Iny Lorentz Bücher sind für mich immer eine relativ sichere Hausnummer. Auch dieses Buch konnte mich durchaus unterhalten, hatte aber natürlich auch einige Schwächen. 
 
Die Charaktere sind typische Lorentz Charaktere und sind somit langsam auch leider relativ austauschbar. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mittlerweile einige Bücher des Autor:innen-Duos gelesen habe, aber so langsam verwischen die Charaktere der verschiedenen Bücher doch schon sehr in meiner Erinnerung. 
Vielleicht ist es mir aber auch nur bewusster aufgefallen, da die weibliche Hauptperson fast genau so heißt, wie die Protagonistin der Wanderhuren-Saga. Ehrlich: ich weiß es nicht. 
 
Die Handlung hat mir ganz gut gefallen und auch den Mythos des Fluchs der Rose war gut und gelungen aufgebaut und wusste mich zu überzeugen. Leider ist es natürlich so, dass relativ schnell klar wird, wie das Buch ausgehen dürfte. 
 
Trotzdem sind durch die Schreibart und des doch schönen Settings die Seiten nur so an mir vorbeigeflogen. 
 
Fazit: 
 
Im Großen und Ganzen ist es schon ein schönes Buch, das mich einige Tage gut unterhalten hat. 
 
Bis bald. 
 
Eure 
Mone

20.9.21 10:14, kommentieren

Neuzugänge der letzten Monate

Hallo Ihr Lieben,

ich habe so durch meine Unterlagen durchgeguckt und festgestellt, dass ich euch schon seit Monaten keine Neuzugänge mehr gezeigt habe. 

Also reden wir gar nicht lange um den heißen Brei herum und legen los. 

Wenn ihr mit der Maus über den Buchtitel fahrt, werdet ihr direkt zu den Produktdetailseiten in den Shops der Verlage geführt.

Quadriga von Thilo Scheuer:

Klappentext:

Frankfurt 1813: Nach Napoléons Niederlage bei der Völkerschlacht von Leipzig werden die preußischen Agenten Leopold Berend und Carl von Starnenberg mit der Zerstörung der französischen Telegrafenlinie beauftragt. Ihr geheimer Zusatzbefehl lautet: Findet die Quadriga! Denn das Wahrzeichen des Brandenburger Tors wurde 1806 von den Franzosen als Kriegsbeute beschlagnahmt. Die Operation hinter den feindlichen Linien entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Unterfangen.

Auf tragische Weise kreuzt sich der Weg der Preußen mit dem der Tochter eines französischen Generals. Die junge Frau gewährt den fremden Soldaten Zuflucht. Doch Gut und Böse sind schon lange nicht mehr zu unterscheiden...

Die schwierige Frage von Schuld und Sühne … ein spannender und vielschichtiger Roman, der die napoleonischen Kriege mit berührenden Einzelschicksalen verknüpft.

 

Die Tuchvilla - Anne Jacobs

Klappentext:

Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis ...
Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …
 
 
 
Klappentext:

Exklusiv und einmalig: alle Hintergründe zur Blockbuster-Serie, mit brandneuen Interviews, unveröffentlichten Bildern, autorisiert von HBO.

Sie war die unmöglichste Roman-Adaption der Geschichte: die Verfilmung von »Game of Thrones«. Sogar Autor George R.R. Martin war überzeugt, dass seine Fantasysaga zu komplex für den Bildschirm sei. Und doch machte HBO das Unmögliche möglich: Die ab 2011 ausgestrahlte Show wurde zum größten Serien-Phänomen aller Zeiten, gekrönt mit unzähligen Preisen (darunter 59 Emmys und damit mehr als jede andere Show der Geschichte) und zuletzt 44 Millionen Zuschauern pro Folge – und das allein in den USA.

Alles an der Serie unterlag höchster Geheimhaltung – doch einer hatte Zugang zu den hermetisch abgeriegelten Sets und interviewte exklusiv all jene Menschen, die zum überragenden Erfolg von »Game of Thrones« beitrugen: der Journalist James Hibberd. In diesem Prachtband, gespickt mit bislang unveröffentlichten Bildern, erzählt er ihre Geschichten und lässt Stars, Showrunner und den Autor erzählen, über was sie vor Serienende mit niemandem sprechen durften: was hinter den Kulissen von »Game of Thrones« wirklich passierte.
 
 
Das Haus am Alsterufer - Micaela Jary
 
Klappentext:
 
Hamburg 1911: Nur widerstrebend stimmt der verwitwete Reeder Victor Dornhain der Heirat seiner Tochter Lavinia mit dem Architekten Konrad Michaelis zu. Niemand in der Familie ahnt, dass Lavinias Schwester, die Malerin Nele, ihren Schwager liebt. Etwa zeitgleich wird die 16-jährige Klara Tießen als Hausmädchen bei Dornhains eingestellt. Nur Victor Dornhain und seine Mutter Charlotte wissen, dass Klara sein illegitimes Kind ist. Drei Jahre später bricht der Große Krieg aus und verändert alles: In der Tragödie erkennt Lavinia ihre wahre Bestimmung, Klara findet auf der Suche nach ihrer unbekannten Mutter den Mann ihres Lebens, und das Schicksal seiner Familie wird für den Reeder zu einer Frage der Ehre ...
 
 
Der Schatten des Windes - Carlos Ruiz Zafon
 
Klappentext:
 
Der unvergessliche Roman eines einzigartigen Erzählers – Carlos Ruiz Zafóns Welterfolg
An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern …
Carlos Ruiz Zafón eroberte mit seinem Buch die Herzen leidenschaftlicher Leser rund um den Globus. ›Der Schatten des Windes‹ bildet den Auftakt eines einzigartigen, fesselnden und berührenden Werks, er ist der erste seiner vier großen Barcelona-Romane. Auf ›Der Schatten des Windes‹ folgten ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹. Der vierte und abschließende Band ist in Arbeit.
 
Das geheime Vermächtnis - Katherine Webb
 
Klappentext:
 
Zwei Schwestern, ein brennendes Geheimnis und eine düstere Vergangenheit...

Nach dem Tod ihrer Großmutter erben die Schwestern Erica und Beth das Gut Storton Manor im englischen Wiltshire. Jahre sind vergangen, seit sie den herrschaftlichen Landsitz zuletzt betraten, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an ihre Kindheit, als ihr Cousin Henry mit zwölf Jahren spurlos verschwand. Doch die Vergangenheit lässt Erica nicht los. Sie liest alte Briefe ihrer Großmutter und gerät immer tiefer in den Bann eines Familiengeheimnisses, das offenbar seit Generationen auf Storton Manor gehütet wird …

 

Der Sommer der Freiheit - Heidi Rehn

Klappentext:

Liebe in schwierigen Zeiten - Es begann im Sommer 1913
Selma ist die Tochter einer angesehenen Zeitungsverlegerfamilie und fährt mit ihrer Familie wie jedes Jahr in die Sommerfrische nach Baden-Baden. Man genießt das elegante Ambiente, die Konzerte und Bälle. Selma hat gerade – zum Entsetzen der Mutter! – das Autofahren gelernt und wartet ungeduldig auf die Ankunft ihres Verlobten Gero. Da lernt sie bei einem Ausflug ins nahe gelegene Elsass den französischen Fotografen Robert kennen – und es ist um sie geschehen. Doch wir schreiben das Jahr 1913, und bald wird der Geliebte zu den Feinden zählen …

 

Tod im Beginenhaus - Petra Schier

Klappentext: 

Die Apothekerstochter. Der Medicus. Ein unbekannter Mörder

Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?

 

So viel zu meinen Neuzugängen. Habt ihr das ein oder andere davon schon gelesen? 

Lasst gerne eine Nachricht da. Ich wünsche euch auf jeden Fall schon mal viel Spaß beim Lesen!

Euer

Marc

 

 
 

 

 

 

14.9.21 15:28, kommentieren

Die verborgenen Stimmen der Bücher - Bridget Collins

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Quelle: Verlagsseite
 
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Titel: Die verborgenen Stimmen der Bücher
 
Autorin: Bridget Collins
 
Verlag: Rütten & Loening
 
Format: Hardcover
 
Preis: 22,00 €
 
ISBN: 978-3-352-00921-1
 
Genre: Belletristik
 
Seitenzahl: 467
 
Erscheinung: Dezember 2018
 
Bewertung: * * *
 
Buchbinden - eine magische Kunst für sich
 
Inhalt:
(Zusammenfassung lt. Verlagsseite)
 
Jeder braucht eine Geschichte – auch wenn es schmerzhaft ist.
Emmett Farmer arbeitet auf dem Hof seiner Eltern, als ein Brief ihn erreicht. Er soll bei einer Buchbinderin in die Lehre gehen. Seine Eltern, die wie alle anderen Menschen Bücher aus ihrer Welt verbannt haben, lassen ihn ziehen – auch weil sie glauben, dass er nach einer schweren Krankheit die Arbeit auf dem Hof nicht leisten kann. Die Begegnung mit der alten Buchbinderin beeindruckt den Jungen, dabei lässt Seredith ihn nicht in das Gewölbe mit den kostbaren Büchern. Menschen von nah und fern suchen sie heimlich auf. Emmett kommt ein dunkler Verdacht: Liegt ihre Gabe darin, den Menschen ihre Seele zu nehmen? Nach dem plötzlichen Tod der Buchbinderin erkennt der Junge, welch Wohltäterin sie war – und in welche Gefahr er selbst geraten ist.
Ein unvergleichliches Buch über die Macht der Erinnerung, verbotene Liebe und darüber, was das Menschsein bedeutet: Geschichten zu erzählen.
 
Meine Meinung:
 
Buchbinden ist in der Welt, die Bridget Collins hier geschaffen hat, mehr als nur das aneinanderheften von Buchseiten. Im Gegenteil: Buchbinder werden - das können nur sehr wenige Menschen und diese Menschen sind in der Gesellschaft teilweise sehr gefürchtet. 
Diese Grundvoraussetzung in Collins' Roman hat mich wirklich äußerst gut unterhalten! Die Idee ist quasi das genaue Gegenteil zu den Fähigkeiten, die man in Cornelia Funkes "Tintenwelt-Trilogie" beobachten kann. 
 
Leider ist es Collins aber nicht gelungen einen gelungenen Handlungsbogen auf diese Grundidee zu stellen. 
Die Geschichte ist in drei Abschnitte unterteilt, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Ein Kniff, der auch in vielen anderen Büchern genutzt wird. Leider ist es hier aber so, dass der Perspektivenwechsel nicht bereits durch den Stil erkennbar ist, sondern wirklilch nur auffällt, weil der Erzähler mit anderem Namen angesprochen wird. 
Der große Plottwist, den die Autorin wohl geplant hatte, war für mich recht schnell vorhersehbar. 
 
Im Großen und Ganzen aber hat mich dieses Buch durchschnittlich gut unterhalten, ich würde es daher auf keinen Fall als Reinfall betiteln. Denn auch, wenn ich vieles schon vorhersehen konnte und auch einige stilistische Mängel sehe, konnt mich die Handlung selbst ziemlich gut am Ball halten. 
 
Fazit:
 
Ein durchschnittlicher Roman, der mich stellenweise gut unterhalten konnte - Zwar würde ich jetzt nicht begeistert zu einem neuen Titel der Autorin greifen, kenne aber doch einige Leser:innen, den ich den Titel empfehlen könnte. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Euer 
Marc

30.8.21 10:10, kommentieren

Mones Meinung: Das Kind in dir muss Heimat finden - Stefanie Stahl

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Stahl_SDas_Kind_in_dir_206235.jpg  Quelle: Verlagsseite
 
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Titel: Das Kind in dir muss Heimat finden
 
Autorin: Stephanie Stahl
 
Verlag: Kailash
 
Format: Paperback
 
Preis: 14,99 €
 
ISBN: 978-3-424-63107-4
 
Genre: Lebensratgeber
 
Seitenzahl: 288
 
Erscheinung: November 2015
 
Bewertung: * * * *
 
Auch ich machte mich auf die Suche nach dem inneren Kind
 
Inhalt:
(Zusammenfassung lt. Verlagsseite)
 
Glückliche Beziehungen durch Urvertrauen
Jeder Mensch sehnt sich danach, angenommen und geliebt zu werden. Im Idealfall entwickeln wir während unserer Kindheit das nötige Urvertrauen, das uns als Erwachsene durchs Leben trägt. Doch auch die erfahrenen Kränkungen prägen sich ein und bestimmen unbewusst unser gesamtes Beziehungsleben. Erfolgsautorin Stefanie Stahl hat einen neuen, wirksamen Ansatz zur Arbeit mit dem »inneren Kind« entwickelt: Wenn wir Freundschaft mit ihm schließen, bieten sich erstaunliche Möglichkeiten, Konflikte zu lösen, Beziehungen glücklicher zu gestalten und auf (fast) jedes Problem eine Antwort zu finden.
 
Mone meint:
 
Als wahrscheinlich letzte Bewohnerin dieses Landes, habe auch ich mich dann auf die Suche nach meinem inneren Kind gemacht. Es ist sicher nicht das erste Buch, das sich mit dieser Thematik beschäftigt und auch sicher nicht das einzige, das ich bisher hierzu gelesen habe, aber ich verstehe, warum gerade dieses Buch einen derart großartigen Erfolg vorweisen kann!
Viele Kapitel kamen mir beim Lesen regelrecht wie die Streichhölzer vor, die mir die Augenlider aufsperrten. In vielen Punkten erkannte ich nicht nur mich, sondern auch einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis wieder. 
Der Schreibstil von Frau Stahl tat dann sein übriges und sorgte für mich für einen sehr angenehmen Lesefluss. 
Einziges Manko: Gerade das letzte Drittel bestand gefühlt nur noch aus Wiederholungen. Deren Sinn ist mir zwar klar, aber war für mich persönlich einfach nicht nötig. 
 
Fazit:
 
Ein Buch, das sicher vielen Lerser:innen helfen kann und wahrscheinlich auch schon hat! Ich finde jeder sollte dieses Buch lesen, vielleicht lernt man ja Dinge über sich kennen, die einem noch gar nicht bewusst waren.
 
Viel Erfolg beim Lesen!
 
Eure 
Mone

 

 

20.8.21 14:15, kommentieren

ReRead: Harry Potter und der Stein der Weisen

Es ist schon echt lustig! Alle paar Jahre überrennt es mich wieder: Das Potterfieber!

Dann gehe ich an mein Bücherregal, starre all' diese ungelesenen Bücher von mir an und denke mir, dass ich eigentlich keine Zeit habe bereits gelesene Bücher erneut zu lesen! 

Und dann: denke ich an die Erinnerungen von damals..... 

Die Oma, die mir immer den neuesten Band zu Weihnachten geschenkt hat, zu entdecken, dass Lesen mehr sein kann als einfach nur Buchstaben auf einer Seite zu sehen, sondern ganz tief in Abenteuer einzutauchen, die man selbst nicht erlebt.... 

Und hopps: Sind die ersten zwei Kapitel schon gelesen und zum xten Mal beobachte ich, wie Harry im Zoo ein Fenster verschwinden lässt. 

Ja, J.K. Rowling hat Äußerungen getroffen, die zu Recht verurteilt gehören und auch nicht von Verlagen totgeschiwegen werden sollten! Dennoch lasse ich mir nicht die Freude an einer Welt verbieten, die mir durch eine sehr schwere Zeit geholfen und einen Zufluchtsort geboten hat.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich werde mir jetzt mal den zweiten Band aus dem Regal ziehen  

Viel Spaß beim Lesen!

Euer 

Marc 

15.7.21 09:39, kommentieren

Goldschatz - Ingrid Noll

Goldschatz
Quelle: Verlagsseite
 
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Titel: Goldschatz
 
Autorin: Ingrid Noll
 
Verlag: Diogenes
 
Format: Hardcover
 
Preis: 24,00 €
 
ISBN: 978-3-257-07054-5
 
Genre: Roman
 
Seitenzahl: 368
 
Erscheinung: Februar 19
 
Bewertung: * * * *
 
Kurz und Knapp: Ingrid Noll ist und bleibt eine meiner Lieblingsautorinnen
 
Inhalt:
(Zusammenfassung laut Verlagsseite)
 
Fünf junge Leute wollen es der Wegwerfgesellschaft zeigen: Tante Emmas altes Bauernhaus soll in eine alternative Studenten-WG verwandelt werden. Doch für die Renovierung fehlt das Geld. Da taucht in Emmas Trödel ein Säckchen mit Goldmünzen auf. Aber der Schatz holt sie nicht etwa aus der Bredouille. Im Gegenteil, er führt sie mitten hinein und macht sie mit den unschönen Regungen des menschlichen Herzens bekannt.

Eigentlich sollte das alte Bauernhaus abgerissen werden, aber fünf befreundete Studenten wollen es eigenhändig wieder instand setzen, um eine Wohngemeinschaft zu gründen. Und um der Wegwerf-Gesellschaft zu zeigen, dass es auch anders geht. Beim Ausmisten und Putzen stoßen sie auf allerhand seltsame Fundstücke. Gruseliges wie menschliche Knochen im Gemüsegarten, aber auch so manchen Flohmarktartikel, den man zu Geld machen kann. Und schließlich kommt ein Goldschatz wie gerufen für die aufwendige Renovierung. Allerdings ist da noch jemand, der die Goldmünzen für sich beansprucht: ihr kauziger alter Nachbar. Die jungen Leute, die dem Konsumrausch doch widerstehen wollen, vergessen zusehends ihre hehren Ideale, es kriselt in der neugegründeten WG – mit tragischen Folgen.

Meine Meinung:

Was soll ich sagen? Immer, wenn ich denke, viel mehr Ideen kann Frau Noll gar nicht mehr haben, kommt ihr neues Buch um die Ecke und ich bin wieder gefangen in dem Noll'schen Kosmos. 

Auch in diesem Buch ist es Frau Noll gelungen eine Geschichte zu schreiben, die mich gleichzeitig gefangen, nicht mehr losgelassen und mehrfach zum Lachen gebracht hat.

Leider war es so, dass das Ende in meinen Augen ein wenig "holprig" war und das Buch durchaus noch 30 - 40 Seiten verkraftet hätte. Naja, vielleicht kann ich mich irgendwann über einen zweiten Teil freuen? Genug Potenzial hat die Geschichte in meinen Augen durchaus.

Warum ich dennoch einen Stern abgezogen habe? Auch, wenn es ein sehr gutes Buch ist, weiß ich, dass Frau Noll durchaus auch schon bessere geschrieben hat.

Fazit:

Ein wirklich gelungener Spannungsroman aus der Feder der Grande Dame der deutschen schwarzhumorigen Literaturszene.

Viel Spaß beim Lesen!

Euer

Marc 

5.7.21 15:55, kommentieren

Mones Meinung: Ich hasse Menschen - Julius Fischer

Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung —  Julius  Fischerhttps://www.voland-quist.de/wp-content/uploads/2021/02/VQ_IchhasseMenschen_Cover_rgb_R01-1044x1536.jpg
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Titel: Ich hasse Menschen; Eine Abschweifung
 
Autor: Julius Fischer
 
Verlag: Voland & Quist
 
Format: Klappenbroschur
 
Preis: 16,00 €
 
ISBN: 978-3-863911-96-6
 
Genre: Humor
 
Seitenzahl: 160
 
Erscheinung: März 2018
 
Bewertung: * * * * *
 
Grandioser Lückenfüller zwischen zwei Klings
 
Inhalt:
Zusammenfassung laut Verlagsseite
 
Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern. In seinem neuen Buch erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert.
 
Mone meint:
 
Ich weiß, dass ich manchmal sehr ungewöhnlich bin, was meinen Lesegeschmack angeht. Aber eine Konstante zieht sich für gewöhnlich durch: Die Bücher von Marc-Uwe Kling gehen immer, aber ein wenig Abwechslung wäre doch hin und wieder schön. Mit "Ich hasse Menschen" hat man die perfekte Mischung, denn bei allem neuen und den wirklich sehr guten Geschichten, die mich regelmäßig zum Lachen bringen konnten, steckt die gleiche Art Humor zwischen den Zeilen, die mich auch bei Kling immer so begeistert. 
 
Kleine Spaß am Rande: Die Beiden sind im wahren Leben sogar gute Freunde. 
 
Fischer erzählt Geschichten, wie sie das Leben schreibt und das in nahezu perfekter Art und Weise. 
 
Kurz: Das Buch muss man gelesen haben  
 
Fazit:
 
Eines der wenigen Bücher, die ich nach dem Lesen nicht sofort wieder aussortiert habe. Dieses Buch werde ich sicher noch mal Lesen. 
 
Bis bald!
Eure
Mone
 

25.6.21 17:01, kommentieren

Das Geschenk - Sebastian Fitzek

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Titel: Das Geschenk
 
Autor: Sebastian Fitzek
 
Verlag: Droemer HC
 
Format: Hardcover
 
Preis: 22,99 €
 
ISBN: 978-3-426-28154-3
 
Genre: Thriller
 
Seitenzahl: 368
 
Erscheinung: Oktober 19
 
Bewertung: * * * *
 
Spannender Thriller mit einem Hauch Gruselfaktor
 
Inhalt:
(Zusammenfassung lt. Verlag) 
 
Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben - und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.
 
Meine Meinung:
 
Es ist sicher nicht mein erster Thriller, den ich von Herrn Fitzek gelesen habe. Um schnell klarzustellen, warum ich "nur" 4 Sterne für dieses Buch vergeben habe: Da es eben nicht mein erster Thriller von Fitzek war, konnte ich relativ schnell feststellen, welche Richtung dieses Buch einschlagen würde und letztenendes hatte ich mit meiner Vermutung auch Recht. Da für mich die Überraschung ein sehr wichtiger Aspekt eines Thrillers ist, der Punktabzug. 
ABER: Das Setting ist erneut genial gewählt und beim Lesen kommt auch gewaltig Spannung auf. Milan Berg ist eher ein Antiheld als ein klassischer Protagonist und gerade für mich machte das den besonderen Reiz an diesem Werk aus. 
Das komplette "Ensemble" des Buches ergänzt sich charakterlich immer nahezu perfekt.
Wie von Fitzek gewohnt, spielt er gekonnt mit den Urängsten seiner Leserschaft und schaltet beim Leser auf "Flucht oder Kampf" (wobei Kampf - also das weiterlesen meist überwog).
 
Fazit:
 
Ein kurzweiliger, gekonnter Thriller, der mich beim Lesen gut unterhalten konnte und Lust auf mehr machte.
 
Viel Spaß beim Lesen!
Euer
Marc 
 

18.6.21 11:42, kommentieren

Mones Meinung: Der Report der Magd - Margaret Atwood

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Titel: Der Report der Magd
 
Autorin: Margaret Atwood
 
Verlag: Piper
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 12,00 €
 
ISBN: 978-3-492-30327-9
 
Genre: Dystopie
 
Seitenzahl: 416
 
Erscheinung: Juli 2020
 
Bewertung: * * * * *
 
Eine wegweisende Dystopie, Spannung pur und gleichzeitig ein aktueller Gesellschaftsroman
 
Inhalt:
(Zusammenfassung lt. Verlagsseite)
 
Die provozierende Vision eines totalitären Staats: Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Die Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Auch die Magd Desfred wird Opfer dieses entwürdigenden Programms. Doch sie besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ...
 
Mone meint:
 
Was soll man zu diesem Meisterwerk der Dystopie wohl noch sagen bzw. schreiben? Nicht erst seit der gleichnamigen TV-Serie ist dieser Roman fest in der modernen Popkultur verankert.
Dennoch habe ich es erst jetzt, nach all den Jahren geschafft, mich mit diesem Buch zurückzuziehen und in diese Welt, die mehr mit unserer heutigen Zeit gemein hat, als ich dachte.
Atwood erschafft hier eine Zukunftsversion, die fast schon besorgniserregend nah' an der Realität ist. In Form von Rückblicken erfahren wir auf welche Art die Gesellschaft sich veränderte und zu diesem totalitären Regime wurde, dass fruchtbare Frauen dazu zwingt sich monatlich vergewaltigen zu lassen, in der Hoffnung, dass sie irgendwann zu einem Brutkasten werden könnten.
Frauen verlieren alles, sind bis auf wenige Ausnahmen gesellschaftlich kaum bis nichts mehr wert...... und alle diese Schritte wirken so realistisch und besorgniserregend wahr, dass man sich wirklich vorstellen kann, DAS kann genauso passieren.
Auch die Charaktere zeigen uns die verschiedensten Arten und Weisen, wie sich die Individuen in die neuen Gesellschaftsnormen eingegliedert haben. 
Ganz ehrlich: Ich habe lange gesucht, aber ich konnte nichts finden, was mich an dem Buch stören würde. Auch das Ende von dem ich weiß, dass es viele nicht sooooo gelungen fanden, fand ich sehr gelungen und für mein Empfinden grandios!
 
Fazit:
 
Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur und  ein Spiegel der Gesellschaft, eingebettet in ein Szenario, von dem ich hoffe, dass es niemand erleben werden wird.
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure
Mone 
 

8.6.21 18:37, kommentieren

Marc liest Klassiker: Das Gespenst von Canterville

Das Gespenst von Canterville
 
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Lange war es ruhig in dieser Rubrik, aber endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden zu einem Klassiker zu greifen. Wie ihr sehen könnt, geht um eine der bekanntesten "Gruselgeschichten" der Literaturgeschichten: Das Gespenst von Canterville!
Es ist eine Geschichte, die mich quer durch die Bank überzeugen konnte und auch mit seinem teils sehr dunklem Humor überzeugen konnte. 
Lustigerweise finde ich, dass gerade das Gespenst einer der lustigsten Figuren in der Geschichte ist - Überlegung von mir: ob DAS wirklich so beabsichtigt war? 
Auch, wenn ich in der Zwischenzeit wirklich Spaß habe, Klassiker zu lesen, ist es doch immer noch oft so, dass ich regelrecht "Angst" habe, dass der Stil zu altmodisch und ja, komliziert ist. Eine Befürchtung, die sich hier überhaupt nicht als berechtigt erwiesen hat! Locker geschrieben und fließend erzählt, tauchte ich innerhalb weniger Seiten tief in die Geschichte ein! 
 
Da es sich um eine recht kurze Geschichte handelt, möchte ich hier nicht zu viel vorweg nehmen. 
 
Viel Spaß beim Lesen! 
 
Euer
Marc

5.5.21 16:51, kommentieren