Rain - Das Tödliche Element von Virginia Bergin

Rain - Das tödliche Element
 
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Titel: Rain - Das Tödliche Element (Rain #1)
 
Autorin: Virgina Bergin
 
Verlag: Fischer KJB
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 9,99 €
 
ISBN: 978-3-7335-0072-6
 
Genre: Jugenddystopie
 
Seitenzahl: 414
 
Erscheinung: März 2016
 
Bewertung: * * * *
 
Eine der erschreckensten Werke in diesem Genre
 
Inhalt: 
 
Ruby lebt das typische Teenagerleben in einer kleinen Stadt in Großbritannien: Probleme mit dem Stiefvater; der kleine Halbbruder ist zwar ein Sonnenschein, nimmt aber doch irgendwie gemeinsame Zeit mit der Mutter weg und die erste Liebe steht auch in den Startlöchern. Doch mit dem Regen kommt das Chaos: ein mysteröser Bazillus, der sich rasend schnell verbreitet, ist im Regen und infiziert jeden, der damit in Berührung kommt. Innerhalb kürzester Zeit stirbt ein Großteil der Bevölkerung und die Gesellschaftsnormen sind nicht mehr wert als ein reiner Vorschlag.
Als das Chaos ausbricht fasst Ruby den Entschluss nach London zu fahren, um nach ihrem Vater zu suchen. 
 
Meine Meinung: 
 
Dieses buch hat mir wirklichen einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken gejagt. Die Beschreibungen waren, gerade für ein Jugendbuch, der plastisch und gaben mir nicht nur teilweise das gefühl mittendrin zu sein. 
 
Ruby ist ein typischer Jugendbuchcharakter, der zwar starke Seiten an sich entdeckt, aber dennoch "Kind" geblieben ist, was sich in den Situationen bemerken lässt, in denen sie einfach nicht mehr weiter weiß.
Die üblichen Charaktere empfand ich als sehr farblos, teilweise war ich dermaßen desinteressiert an ihnen, dass ich nicht einmal ansatzweise Mitleid empfand, sollten sie gestorben sein.
 
Der abenteuerliche Aspekt in dieser Geschichte kann allerdings wirklich von sich überzeugen und auch die Darstellung des Kippens der Gesellschaft ist Bergin in meinen Augen sehr gut gelungen.
 
Der Schreibstil wirkt recht plump, was in meinen Augen aber nicht allzu dramatisch scheint, ist doch das Buch als Niederschrift der Protagonistin aufgemacht.
 
Vergleiche mit "Panem" und Co. mag ich nicht, finde aber, dass sich das "Rain"-Universum nicht hinter den anderen Dystopien verstecken muss.
 
Fazit:
 
Ein wirklich gelungener erster Teil eines Zweiteilers, der seinesgleichen sucht und mich auf den zweiten Teil freuen lässt. 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!
 

4.4.18 12:48

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