"Winterkartoffelknödel" von Rita Falk

Winterkartoffelknödel
 
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Titel: Winterkartoffelknödel (Eberhofer #1)
 
Autorin: Rita Falk
 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 10,95 €
 
ISBN: 978-3-4232-1330-1
 
Genre: Regionalkrimi
 
Seitenzahl: 240
 
Erscheinung: Januar 2012
 
Bewertung: * * * *
 
Herrlich witziger Ausflug nach Niederbayern
 
Inhalt: (laut buchhandlungfrank.de)
 
Franz Eberhofers erster Fall

Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...
 
Meine Meinung: 
 
Ich gestehe: Die Kriminalromane von Rita Falk haben mich bisher einfach irgendwie nicht angesprochen. Gerade dieses Buch hat drei Anläufe gebraucht, bis ich es nun endlich beendet hatte. Da ihre "normalen Romane" aber eine wahre Berreicherung für mein Bücherregal waren, hatte ich die ganze Zeit gedacht, dass es eindeutig mein Fehler sein müsste. Und siehe an: genau dieser Fall trat ein!
 
Der Schreibstil von Rita Falk ist auch hier sehr fließend und lässt den Leser sehr schnell in einen richtiggehenden Lesefluss geraten. Die zusätzlich aufgebaute Spannung und der gekonnt platzierte Humor sorgten zusätzlich für ein "Vorbeifliegen" der Seiten. 
 
Die Charaktere in diesem Buch sind herrlich abgedreht ohne zu überspitzt zu wirken und bleiben sich - ein Aspekt der mir immer sehr wichtig ist - treu. Gerade die Szenen im Heim der Eberhofers sorgten für einige Lacher ohne die Geschwindigkeit aus der Geschichte zu nehmen.
 
Einzig die Atmosphäre des Dorfes hat mir leider nicht sehr gefallen, da dieser ländliche Flair sich bei mir einfach nicht einstellen wollte. 
Die Geschichte hätte auch ohne Weiteres in einem Münchener Vorort spielen können, hier hoffe ich, dass in Band zwei vielleicht noch eine Schippe draufgepackt werden kann.
 
Fazit:
 
Ein spannender Kriminalroman mit einer ordentlichen Portion Humor, der richtig Lust auf mehr macht.
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald! 
 

22.5.18 09:25

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