Mones Meinung: Parceval, Seine Jagd beginnt von Chris Landow

Parceval - Seine Jagd beginnt
 
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Titel: Parceval - Seine Jagd beginnt
 
Autor: Chris Landow
 
Verlag: Blanvalet Taschenbuchverlag
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 9,99 €
 
ISBN: 9783734105890
 
Genre: Thriller
 
Seitenzahl: 396
 
Erscheinung: Januar 2019
 
Bewertung: * * * *
 
"Erstlingswerk" der Spitzenklasse
 
Inhalt: 
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Ein Mann will Rache - und er wird sie bekommen!

Ralf Parceval sitzt lebenslänglich ein. Er hat fünfzehn Menschenleben auf dem Gewissen. Nach deutscher Rechtsauffassung ist er ein Mörder. Nach seiner eigenen Rechtsauffassung ist er ein Versager. Denn er hat die falschen Männer erwischt.
In Berlin wird die Tochter eines reichen Unternehmers entführt. Der Täter wird bei der Geldübergabe geschnappt, doch die Polizei bekommt kein Wort aus ihm heraus. Die Zeit für das Mädchen wird knapp, und der Chef der Berliner Kripo greift zu verzweifelten Mitteln: Er holt Ralf Parceval aus dem Knast ...
 
Mone meint:
 
Ich bin beim Büchershoppen eher zufällig über dieses Titel gestolpert und war sofort angefixt. 
Mit Ralf Parceval ist es Landow gelungen einen Charakter zu erschaffen, wie es nicht vielen Autoren und Autorinnen da draußen gelingt: der perfekte Antiheld!
Das gesamte Buch über, war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich warm mit ihm werden könnte, oder ob er einfach nur ein großes, selbstverliebtes A***och ist. Doch seine weiche Seite zeigt sich auch immer wieder, weshalb es mir mittlerweile nicht mehr möglich ist ihn nicht zu mögen. 
Auch die restlichen Charaktere sind dem Autor sehr gelungen und konnten durch Facettenreichtum und Authentizität überzeugen!
Der Handlungsbogen baut sich kontinuierlich immer mehr auf und weiß auch an den richtigen Stellen aufzulösen, weshalb keine Langeweile aufkommt. Lediglich am Anfang gibt es eine Szene in einem Waldstück, die mir zu überspitzt war.
Aufgrund des offenen Endes und der vielen noch unbeantworteten Fragen, hoffe ich, dass ich nicht allzu lange auf eine Fortsetzung warten muss.
 
Hinter dem Autorennamen "Chris Landow" versteckt sich laut Klappeninfo ein berühmter deutscher Krimiautor, der auch schon einige Werke im Ausland verfasst hat: Meine Vermutung: Sebastian Fitzek.
Warum? Bereits als Max Rhode hat er ein Buch unter Pseudonym veröffentlich, wenn auch als Offenes Pseudonym. 
Die kurzen Kapitel und auch der Schreibstil erinnerten mich stark an Fitzek, ebenso das "Feeling" beim Lesen. 
Und zuguter Letzt: Das Handlungsschema: Setting - Berlin, verschwundenes Kind und der Protagonist ist ein "gebrochener Mann", der sich auf die Suche macht, das Kind zu finden. Auch die Chemie zwischen parceval und seiner "Partnerin" erinnerte stark an die "Beziehung" in der Augendilogie.
Ich bin gespannt, ob ich recht behalte, beziehungsweise, ob das Pseudonym generell aufgelöst wird. 
 
Fazit:
 
Ein wirklich gelungener erster Teil einer Thrillerreihe, der Lust auf mehr macht. 
 
Eure 
Mone
 
 
 

20.2.19 11:00

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