Mones Meinung: Königskinder von Alex Capus

Königskinder
 
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Titel: Königskinder
 
Autor: Alex Capus
 
Verlag: Hanser, Carl GmbH + Co.
 
Format: Hardcover
 
Preis: 21,00 €
 
ISBN: 9783446260092
 
Genre: Roman
 
Seitenzahl: 184
 
Erscheinung: August 2018
 
Bewertung: * * * *
 
Eine Erzählung in der Erzählung
 
Inhalt:
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".
 
Mone meint:
 
Es ist für mich das erste Buch von Capus und es hat mich direkt von den Socken gehauen: Allein die Idee, WIE die Geschichte erzählt wird, habe ich so noch nicht gelesen. 
Auch, wenn man auf den ersten Blick meinen könnte, das die Rahmenhandlung um Max und Tina unwichtig sei, ist mir im Laufe der Geschichte doch aufgefallen, dass Tina irgendwie "meinen Part" in der Handlung eingenommen hat.
Immer, wenn ich gerade anfing die Richtung des Geschehens zu hinterfragen, tat Tina exakt dies.
 
Die Liebesgeschichte um Jakob und Marie war wirklich süß: Die Liebenden, die sich gegen Alles stellen müssen, da ihnen von allen Richtungen Steine in den Weg gelegt werden. Dennoch hatte ich keinerlei Zweifel daran, dass die Beiden letztenendes zusammen sein würden: Ob ich recht hatte, muss der Leser natürlich selbst herausfinden.
 
Capus' Schreibstil habe ich als wirklich fantasttisch wahrgenommen. Fließend und bildhaft ohne zu sehr in eine metaphorische Rhetorik zu rutschen. 
 
Fazit: 
 
Wer auf der Suche nach einem guten bis sehr guten Buch ist, um sich ein paar Stündchen um die Ohren zu hauen (das Buch ist mit knapp 200 Seiten sehr schnell gelesen), ist hier genau richtig. 
 
Man liest sich. 
 
Eure
Mone
 
 
 

13.3.19 13:01

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