Die Farbe von Milch - Nell Leyshon

Die Farbe von Milch
 
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Titel: Die Farbe von Milch
 
Autorin: Nell Leyshon
 
Verlag: Julia Eisele Verlag GmbH
 
Format: Hardcover
 
Preis: 18,00 €
 
ISBN: 9783961610006
 
Genre: Roman
 
Seitenzahl: 207
 
Erscheinung: September 2017
 
Bewertung: * * * * *
 
Ich weiß nicht, was ich sagen soll!
 
Inhalt:
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.
Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten - einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
 
Meine Meinug:
 
Dieses Buch hat geschafft, was schon seit vielen vielen Jahren kein Buch mehr geschafft hat: ich bin sprachlos! 
Dieser Roman ist das, was ich ein kleines Meisterwerk nennen würde! Authentisch geschrieben und es kommt das Gefühl auf, dass die Autorin ihre Geschichte - ihre selbst geschaffene Welt - bis zur letzten Seite bzw bis in den letzten Winkel erdacht hat. 
 
Das Buch ist nicht nur aus Marys Sicht, sondern von Mary geschrieben worden, was vor allen Dingen durch vorhandene Rechtschreibfehler und fehlende Anführungszeichen noch deutlicher wird, lernt sie im Laufe der Geschichte, die sie niederschreibt, doch erst Lesen und Schreiben.
 
Die Charaktere wirken gerade durch ihre Darstellungsart dermaßen authentisch, dass es kaum vorstellbar ist, dass sie nur fiktiv sein sollen. 
 
Die Handlung als Solche braucht ein wenig um in Fahrt zu kommen, was in diesem Falle aber von Vorteil ist, um die verschiedenen Personenkonstellationen greifbarer zu machen. 
 
Das Ende hat mich vollends aus den Socken gehauen, weshalb ich offiziell hier nun eine Warnung ausspreche!
Taschentücher bereithalten. 
 
Fazit:
 
Wäre es nicht noch so verhältnismäßig früh im Jahr, würde ich dieses Buch gerne als mein Highlight des Jahres aufstellen. 
Eines ist aber sicher: es hat sich ganz tief in mein Leserherz geschlichen und so schnell werde ich es nicht mehr rauslassen. 
 
Ich wünsche euch einen schönen Tag!
 
Euer 
Marc
 

18.3.19 10:44

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