Mones Meinung: Magic Cleaning von Marie Kondo

Magic Cleaning 1: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert
 
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Titel: Magic Cleaning - Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert
 
Autorin: Marie Kondo
 
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 10,00 €
 
ISBN: 9783499624810
 
Genre: Ratgeber Aufräumen
 
Seitenzahl: 224
 
Erscheinung: Januar 2013
 
Bewertung: * * *
 
Gute bis sehr gute Tipps, allerdings schwer umsetzbar
 
Inhalt:
(Zusammenfassung laut buchhandlungfrank.de)
 
Das TIME Magazine zählt Marie Kondo zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt!
Vereinfachen Sie Ihr Leben!Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die «Magic Cleaning» tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen.
Der Nr.-1-Bestseller aus Japan - über eine Million verkaufte Exemplare
«Die Magie des Aufräumens: Marie Kondo befreit nicht nur Ihr Zuhause von unnötigem Ballast, sondern auch Ihre Gedanken.» Thorsten Havener
 
Mone meint:
 
Spätestens seit der Netflix-Serie "Aufräumen mit Marie Kondo" gibt es wohl keinen Weg mehr vorbei an der quirligen Japanerin, die jedem Chaos den Kampf angesagt hat, weshalb ich mich entschlossen habe dem Buch eine zweite Chance zu geben, nachdem ich es vor Jahren bereits einmal abgebrochen habe. 
Auch, wenn ich es diesmal durchgelesen habe, wurde ich mit der sogenannten KonMari - Methode irgendwie immer noch nicht so richtig warm. 
Wenn ich ehrlich bin, fällt mir der leicht esoterisch angehauchte Subtext schon stellenweise schwer ernst zu nehmen: wir bedanken uns bei den Dingen für ihre erledigten Aufgaben und klopfen Bücher wach, sowie dürfen Socken niemals ineinander gesteckt werden, weil dies dazu führe, dass sich die Socken nicht wohll fühlten...
Nachdem ich den ersten Widerwillen runtergeschluckt habe und mehrmals zu mir sagte: du ziehst das jetz aber einfach mal so durch, habe ich mit der ersten Kategorie "Kleidung" angefangen. Diese hat bei uns Viern auch wirklich gut funktioniert. 
Als wir zu Kategorie Zwei ("Bücher" kamen, fiel uns das erste Problem auf: Wir lieben Bücher und auch wenn wir viele ungelesene Bücher zu Hause haben, sind diese Bücher gleichzeitig Dinge, die uns - um in Kondos Sprachgebrauch zu bleiben - mit (Vor)Freude erfüllen. Kondo sagt aber, dass alle ungelesenen Bücher ungefragt aussortiert werden müssen.
Bei der nächsten Kategorie ("Papiere" wurde es dann wirklich unrealistisch, da Kondo zum Beispiel sagt, dass eine Lohnabrechnung ihre Aufgabe nach Erhalt des Gehaltes erfüllt habe und daher entsorgt gehöre. Steuererklärungen gibt es wohl nicht in Japan? (Ehrlich: Keine Ahnung, ob dem so ist). Auch bei anderen Papieren war ich mir nicht so sicher, wie sicher die Art des Aussortierens ist. 
Dann  kamen wir zur größten Kategorie, nämlich eigentlich alles Andere: Und hier haben wir den Punkt erreicht, an dem ich sagen muss, dass Kondos Grundansatz wirklich gut ist, nämlich nur wirklich nötige Dinge und Dinge, die einen mit Freude erfüllen zu behalten, aber die Umsetzung so gut wie unmöglich ist. Kondo sagt klar und deutlich, dass richtiges Aufräumen nur funktioniere, wenn man es in einem durch macht. 
Wir sind beide am arbeiten, haben einen Pflegefall in der Familie, zwei Kinder und Pferde und unsere Grundstück ist wirklich groß (Haus mit zwei Etagen, Speicher und Keller, sowie unterkellerte Scheune und Garage und ein ehemaliger Viehstall) auf dem sich überall Dinge von vor zwei Generationen immer mal wieder verstecken. 
Ein weiterer Negativpunkt ist die fehlende Nachhaltigkeit. Kondo lässt immer alles wegwerfen. Ich war schon richtiggehend froh, dass in der Serie regelmäßig gezeigt wurde, dass man aussortierte Kleidung gerne auch zum Beispiel spenden kann. 
 
Fazit:
 
Dieses Buch ist ein guter Leitfaden. Diesen wirklich abzuarbeiten stelle ich mir aber schwierig bis unmöglich vor, wenn man nicht gerade die Möglichkeit an, sehr viel Urlaub einzureichen. 
 
Bis bald!
 
Eure
Mone
 

6.9.19 10:08

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