"Doctor Sleep" von Stephen King - Rezension

Titel: Doctor Sleep

Autor: Stephen King

Verlag: Heyne

Einband: Hardcover

Seitenzahl: 704

Bewertung: ****

Meine Rezension:

Gelungene "Fortsetzung" eines Weltbestsellers

Als ich vor einiger Zeit "Die Arena " in einer Mängelexemplarkiste gefunden hatte, nahm mein persönliches "Kingaggedon" seinen Lauf. Als dann Ende Oktober 2013 sein neues Buch auf dem Markt erscheinen sollte, musste ich es unbedingt lesen. Einziges Manko: Den Vorgängerband "Shining " fand ich einfach nur schrecklich! Dennoch wollte ich wissen, wie die Geschichte um Danny Torrance weitergeht.

Zum Inhalt:
Danny Torrance, der kleine Junge aus "Shining", wird erwaschen und sieht sich prompt mit einem alten Bekannten konfrontiert: der Alkoholsucht.
Ein anderer Handlungsstrang bezieht sich auf ein junges Mädchen namens Abra, welches Danny in einem Punkt sehr ähnlich ist: Sie besitzt ebenfalls das "Shining".
Achso: Da wäre noch eine Gruppe von vampirähnlichen "Dingern", die sich von dem Shining kleiner Kinder ernährt. Abra stellt sich unbewusst diesem mordenden Zirkel in den Weg. Eine Hetzjagd um Leben und Tod beginnt.

Zum Buch:
Erstmal möchte ich eines klarstellen: "Doctor Sleep" ist zwar eine Fortsetzung, bezieht sich aber in meinen Augen nur sehr lose auf "Shining". Die wichtigsten Fakten werden ausführlich berichtet, weshalb dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Stephen King schreibt gewohnt fesselnd und lässt dieses Buch zu einem regelrechten "Pageturner" avancieren.
Großes Manko: Die Geschichte ist an sehr vielen Stellen einfach extrem vorhersehbar. Waren "ältere" King-Werke immer einen überraschten Aufschrei wert, finde ich, dass seine letzten Romane oft Schema K abarbeiten. Trotzdem ist die Verpackung um das bereits Bekannte so originell, dass ich diesen Wälzer nicht aus der Hand legen wollte.
Anmerkung an den Verlag:
Ich klinge jetzt wahrscheinlich total oberlehrerhaft, aber muss das sein?! Jede Genitivkonstruktion wurde mit Dativen gebildet (wegen dem / trotz dem / dank dem) waren sehr oft vorzufinden. Mag sein, dass diese Konstruktion mittlerweile im mündlichen Bereich toleriert wird, aber in einem Buch finde ich sie einfach nur unangemessen.

Fazit:
Dieses Buch kann ich jedem King-Fan nur wärmstens ans Herz legen. Für gruselige Stunden auf Couch oder Bett ist es auf jedenfall geeignet. Eine Eigenschaft die man grad um Halloween nicht unterschätzen sollte!

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald! 


1.11.13 15:40

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