"Evil" von Jack Ketchum - Rezension

Titel: Evil

Autor: Jack Ketchum

Verlag: Heyne

Preis: 8,95 €

Seitenzahl: 336

Format: Taschenbuch

Erscheinung: 2006

Bewertung: ****

Meine Rezension:

Folterkeller in idyllischer Kleinstadt

Ich bin auf "Evil" aufmerksam geworden, nachdem sowohl Sarah - von TheSarahStory - (Youtube / Blog ) als auch Toby - von Büchergewusel - (Youtube / facebook ) dieses Buch auf Youtube mehrmals voller Begeisterung in die Kamera gehalten hatten. Generell fällt der Name "Jack Ketchum" auf Youtube und co. sehr häufig, weshalb ich mich jetzt einfach mal an dieses Buch gewagt habe. Da ich, wie ihr wisst, ein riesen KingFan bin, war ich sehr gespannt einem neuen Autor im Horrorgenre zu begegnen! Für diese Empfehlungen kann ich mich einfach nur bedanken. Zwar war es für mich kein absolutes Highlight, aber ich habe die Stunden wahrlich genossen, in denen mir diese Begegnung richtige Schauer über den Rücken gejagt hat. 

Inhalt: 

Wir befinden uns in den Vereinigten Staaten der 50er Jahre. In der Nachbarschaft tauchen zwei junge Mädchen auf, die ihre Eltern bei einem verkehrsunfall verstorben sind. Diese sind zur ihrer Tante Ruth und deren drei Söhne ein. Kaum sind die Mädchen bei ihr aufgetaucht, entblößt Ruth ihre sadistische Ader und sperrt Meg, die ältere der Schwestern, in den Kelller. Hier kommen glühende Zigaretten, Messer und Fesseln zum Einsatz. Wirklich schaurig wird es, als sich die Kinder der Nachbarschaft im Keller versammeln, eine Folterorgie nach der nächsten veranstalten und erst zu spät realisieren, dass alles aus den Fugen gerät. 

Zum Buch:

Dieses Buch ist mit knapp über 300 Seiten relativ dünn, weshalb ich finde, dass es recht schade ist, dass das Buch über 100 Seiten braucht, um die eigentliche Handlung ins Rollen zu bringen. Dies ist der Grund, weshalb ich mich dazu entschlossen habe einen Stern abzuziehen, wobei ich hervorheben möchte, dass dank Ketchums fesselnden Schreibstils auch diese Seiten an mir vorbeizogen. Die Geschichte als solche fand ich einfach nur schrecklich! Im absolut positiven Sinne! Selten habe ich mich während des Lesens einer Geschichte so geekelt. Viele beschrieben in ihren Rezensionen dieses Buch bzw. seine Handlung als einfach nur unrealistisch und unnötig. Diesen Menschen möchte ich vor Augen führen, dass dieser Roman auf einer wahren Geschichte beruht. Ich verlinke euch den Wikipedia - Artikel einfach hier . Jack Ketchum macht hier deutlich, wo das wahre Böse zu Hause ist: Im tiefsten Innern eines jeden Menschen.....

Fazit: 

Ein wahrer Gruselschocker, der für Zartbesaitete wirklich nicht geeignet ist. Ich wünsche jedem Horrorfan unterhaltsame Stunden!

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!


 

7.11.13 10:43

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