Mones Meinung zu "Drei Frauen im R4" von Christine Weiner

Titel: Drei Frauen im R4

Autor: Christine Weiner

Verlag: Marion von Schröder

Preis: 14,99 € 

Seitenzahl: 288

Format: Paperback

Erscheinung: August 2013

Bewertung: **

Meine Rezension:

Drei Frauen starten durch

... oder auch nicht. Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit in einer Buchhandlung gefunden und war von der Story direkt angefixt. Allerdings war mir der Neupreis von 14,99 € ehrlich gesagt zu teuer für ein Paperback von gerade einmal knapp 300 Seiten. Doch spinnt mir ein Buch ersteinmal im Kopf herum, werde ich es meistens nicht mehr so schnell los. So auch hier! Letztenendes habe ich mich dann entschieden, mir das eBook zuzulegen. Hätte ich doch mal auf meine ursprünglichen Gedanken gehört ..... 

Inhalt:

Die drei Freundinnen Nele, Renate und Trudi sind seit Ewigkeiten beste Freundinnen. Zu ihrem 50. Geburtstag bekommen sie einen Trip nach Italien geschenkt. Dieser soll alerdings voll im Stile der 80er Jahre ablaufen, da ursprünglich damals geplant war nach Italien zu fahren, was leider nie in die Tat umgesetzt werden konnte. Trudi ist gar nicht begeistert, immerhin sollen die Damen in einem alten R4 fahren, der weder CD-Player, noch Klimaanlage oder ein Navi hat, und Handy, Internet und co. gänzlich hinter sich lassen. Das Chaos nimmt seinen Lauf.

Zum Buch:

Die Grundidee des Buches fand ich einfach nur genial! Drei Frauen, die gezwungenermaßen einen Trip in die Vergangenheit starten müssen. Probleme an der Tagesordnung, allerhand Orientierungsschwierigkeiten á la "Das sah früher aber ganz anders aus" hatte ich erwartet .... und wurde enttäuscht. Frau Weiner legt rein "handwerklich" ein ordentliches Werk vor: der Schreibstil ist sehr flüssig und weiß durchaus zu überzeugen. Die Geschichte aber eher nicht. Der Anfang kam in meinen Augen gut in Fahrt, doch mit der Abfahrt des R4 blieb die Geschichte für mich stehen. Bis auf einige kleinere Zickereien im Sinne von "Ich will mein Handy" kam keinerlei "Zeitreisefeeling" bei mir an. Die Protagonisten gingen mir nach einigen Seiten immer mehr auf den Zeiger und mit der Zeit war ich versucht dieses Buch abzubrechen. Letztenendes habe ich es doch durchgelesen und muss sagen es geht. Wäre dieser Hänger in der Mitte nicht gewesen, wäre dieses Buch grundsolides Mittelmaß. Das Ende war übrigens auch nicht mein Fall. Ich mag einfach keine offenen Enden.

Fazit:

Ein Buch, das bestimmt seine Anhänger findet, allerdings einfach nicht mein Fall war. In meinen Augen handelt es sich hier keinesfalls um einen "Pageturner" oder gar ein "Must-read".

Bald bekommt ihr die nächste!

Mones Meinung

18.11.13 11:44

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