"Der Jundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson - Rezension

Titel: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Autor: Jonas Jonasson

Verlag: Carl's Books

Preis: 14,99 €

Seitenzahl: 416

Format: Paperback

Erscheinung: August 2011

Bewertung: ***

Meine Rezension:

Eigentlich ganz gut, habe mir aber mehr erwartet

Um dieses Buch war in den letzten Monaten kein herumkommen. Egal wo man war, überall schaute einem der Elefant von den Buchcovern entgegen. Dennoch hat mich die Geschichte nicht so beeindruckt, dass ich nicht warten konnte, bis es meine Bibliothek vorrätig hatte. Nun war es soweit. Jonas Jonassons Erstlingswerk war auf Besuch bei mir. 

Inhalt: 

Allan Karlsson wird einhundert Jahre alt und hat einfach keine Lust seinen Ehrentag im Altenheim zu verbringen. Deshalb entscheidet er sich kurzerhand aus seinem Fenster zu steigen und sich in Richtung Bahnhof zu bewegen. Dort bittet ihn ein junger Mann auf einen Koffer aufzupassen, während er sich eben kurz auf der Toilette erleichtere. Damit nimmt das "Abenteuer" seinen Lauf. Allans Bus kommt nämlich noch vor dem Mann zurück, weshalb er kurzentschlossen den Koffer mit auf Reisen nimmt. Es dauert nicht lange, bis Allan Unterschlupf findet. Bald befinden sich er und sein neuer Freund auf der Flucht, da sich in dem Koffer Drogengeld befindet. Eine kleine Clique findet sich zusammen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen.

Während die Haupthandlung in der heutigen Zeit vorangeht, wird in Rückblicken Allans äußerst spannendes Leben geschildert. Atombomben, Revolutionen und und und ......

Zum Buch:

Jonas Jonasson hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Bald war ich der Geschichte drin und fand diese ebenfalls äußerst ansprechend. Allerdings gab es dann ein Problem: Allans Rückblicke. Zwar machen diese auf der einen Seite den Charme dieses Buches aus, aber andererseits fand ich sie oft einfach nur nervtötend. Mich hat die "aktuelle" Geschichte mehr interessiert, dennoch war es für das Verständnis wichtig auch die Rückblenden "ordentlich" zu lesen. Die Tatsache, dass Allans Leben in der Vergangenheit einfach nur unrealistisch wurde, fand ich nicht gelungen. 

Fazit: 

Auch wenn mich die Rückblicke nicht sonderlich interessierten, fand ich dieses Buch lesenswert. Ein wahres "Must-read" ist es in meinen Augen zwar nicht und aufgrund des Hypes war ich auch ein wenig enttäuscht. Die Geschichte um Allan Karlsson und seine Freunde konnte mich dennoch gut unterhalten. 

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!

26.11.13 11:23

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