"Das Recht zu töten" von Sybille Baecker - Rezension

Titel: Das Recht zu töten

Autor: Sybille Baecker

Verlag: Sutton

Preis: 12,00 €

Seitenzahl: 365

Format: Taschenbuch

Erscheinung: September 2013

Bewertung: *****

Eine geheimnisvolle Organisation, Vergewaltigungen ......

Das sind die Zutaten, die Sybille Baecker in den Topf schmeißt und zu einem fantastischen Thriller-Gericht vermengt. Ich habe dieses Buch bei einer Lovelybooks-Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. 

Inhalt: 

Kirstin Schwarz lebt in Stuttgart und möchte einen skrupellosen Menschen töten. Als der anschlag schiefgeht und sie mit einem Taxi fliehen kann, ist sie vorerst erleichtert. Zumindest solange, bis der vermeintliche Taxifahrer sich gewaltsam versucht Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Dieser nennt sich Giorgio (kurz: Gio) und konfrontiert Kirstin mit sehr privaten Fakten. Gio gehört zu einer geheimnisvollen Organisation, die sogar weiß, wie Kirstins Lieblingspizza aussieht. Wie sich später herausstellt, hat sich Kirstin durch ihren versuchten Mord mächtige Feinde gemacht und muss sich nun vor skrupellosen Untergundbossen und deren Auftragskillern? fürchten. Die Lage spitzt sich zu und entlädt sich in einem aufregenden Showdown.

Zum Buch: 

Sybille Baecker legt hier ein kleines Meisterwerk auf den Tisch. Ihr Schreibstil ist durchaus simpel, wirkt aber sehr authentisch, da das Buch gänzlich aus Kirstins Sicht geschrieben ist. Die Spannung baut sich durchgehend auf, was zur Folge hatte, dass ich Ewigkeiten das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Thematik der Untergrundmachenschaften fand ich äußerst gelungen, sie rücken nicht zu sehr in den Fokus, sorgen aber dennoch dafür, dass dem Leser bewusst ist, in welch einer Gefahr Kirstin steckt. Gios und Kirstins Beziehung zueinander ist durchaus unterhaltend. Zickereien und Machtkämpfe standen an der Tagesordnung. Kirstin wirkt manchmal arrogant und uneinsichtig, was einigen sicher unangenehm auffallen könnte, für mich aber äußerst realistisch ist in solch einer Situation. Die Ideen, die Frau Baecker hier verarbeitet, sind im Thriller-Genre sicher nichts Neues, waren aber sehr originell verpackt. 

Fazit: 

Ich kann dieses Buch jedem Thriller-Fan und auch Thriller-Einsteigern sehr ans Herz lesen. Frau Baecker beweist, dass es mehr deutsche Autoren gibt, die gute Thriller schreiben können. 

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!