"Petting statt Pershing" von Daniel Oliver Bachmann - Rezension

Titel: Petting statt Pershing

Autor: Daniel Oliver Bachmann

Verlag: dotBooks

Preis: 5,99 €

Seitenzahl: (lt. Amazon) 224

Format: eBook

Erscheinung: 04. Juli 2012

Bewertung: *

Leider mein absoluter Flop 2013

Inhalt: 

Gregor muss plötzlich mit seinem Bruder und seinen Eltern "aufs Land" ziehen. Als kurz darauf der Vater auszieht, um für die Amerikaner an Lenkraketen zu arbeiten. Die Mutter zieht daraufhin mit ihren beiden Söhnen in eine Kommune....

Zum Buch: 

Ich weiß nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll, außer: hätte ich dieses Buch nicht im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen, wäre es abgebrochen in den Tiefen meiner Cloud verschwunden.... 

Der Schreibstil war für mich einfach nur eine Zumutung. Hätte ich in der fünften Klasse einen Aufsatz auf diesem Niveau geschrieben, wäre ich gefragt worden, ob ich auf dieser Schule wohl richtig bin. Der Autor unterbricht die wörtliche Rede, um "sagten sie" einzufügen. Mehrmals während eines Beitrags! Beispiel gefällig? "Aus dem Radiorekorder kam Madonna. Madonna sang: "Papa don't preach." Die jungen Leute sangen mit. Madonna sang: "I'm in trouble deep." Die jungen Leute sangen mit. Madonna sang: "Papa don't preach." Die jungen Leute sangen mit. Dann trat Mama aus dem Haus. Madonna sang:....." (Pos. 1780 f). 

Doch abgesehen davon war auch die Handlung einfach nur schlecht und unrealistisch. Für die Geschichte war ein Zeitsprung von drei Jahren nötig. Was macht man dann? Man lässt den Protagonisten ins Koma fallen, in drei Jahre später wieder aufwachen und der Patient hat nicht einmal die kleinste Reha nötig. Ab diesem Moment wurden nur noch Klischees in den Raum geworfen. 

Fazit: 

Dass ich von diesem Buch nicht begeister war, muss ich denke ich nicht noch einmal detaillierte beschreiben.