Mones Meinung zu "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie" von Rachel Joyce

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
 
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Titel: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
 
Autorin: Rachel Joyce
 
Verlag: Fischer Krüger
 
Format: Hardcover
 
Preis: 19,99 €
 
ISBN: 978-3-8105-1082-2
 
Genre: Roman
 
Seitenzahl: 384 
 
Erscheinung: Januar 2018
 
Bewertung: * * * *
 
Ein einfach schönes Buch und ein Ausflug in die Zeit der Schallplatten
 
Inhalt: (lt. buchhandlungfrank.de )
 
Mister Frank hat eine besondere Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. In Franks Plattenladen in einer vergessenen Ecke der Stadt treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße und hören Klassik und Jazz, Pop und Punk. Keiner weiß, wie lange sie hier noch überleben können. Da taucht eines Tages die Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt ...
 
Mone meint:
 
Ich habe dieses Buch wirklich genossen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich teilweise nicht sicher war, was genau ich von der Geschichte halten soll. Das Debut der Autorin habe ich vor einigen Jahren als Hörbuch gehört und hatte auch damals das Gefühl, einen leicht esoterisch-anmutenden Unterton in der Geschichte zu bemerken. 
Dieses Gefühl schlich sich auch bei der Lektüre dieses Romans immer wieder in meinen Hinterkopf, wobei zu erwähnen ist, dass ich dies hier sogar sehr treffend fand.
Frank und seine Freunde sind sehr sympathische Charaktere, die auch ihre Macken hatten, was sie allerdings noch lebensechter wirken ließen. 
Die Geschichte um Musik und wie sie unser aller Leben begleitet hat mir ebenfalls viel freude bereitet, das ein oder andere Mal aber auch für eine Träne gesorgt. 
Noch viele weitere Handlungsstränge lassen sich in diesem Buch finden, möchte sie aber nicht vorweg nehmen.
 
Fazit: 
 
Äußerst gelungener Roman, der einfach für gute Laune sorgt und mich mit einem Lächeln zurückgelassen hat. 
 
Bald bekommt ihr die Nächste...
 
Mones Meinung!

20.6.18 11:58, kommentieren

Der Monat April 2018

Hallo Zusammen,

wie in meinem letzten Lesemonat angekündigt, dass ich keinen klassischen Lesmonat mehr posten werde. 

Dennoch kann ich zusammenfassend über den April sagen, dass ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden bin.

Auch möchte ich euch hier die Mangas vorstellen, die ich im April gelesen habe: 

One Piece 1 - * * * *

Seven Deadly Sins 1 - * * * * *

The Promised Neverland 1 - * * * *

FairyTail 1 - * * * *

Assasination Classroom 1 - * * * * *

The Case Study of Vanitas 1 - * * * 

Naruto Massiv 1 - * * *

Wie immer könnt ihr alle erwähnten Titel portofrei auf buchhandlungfrank.de bestellen.

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!

18.6.18 11:14, kommentieren

"Winterkartoffelknödel" von Rita Falk

Winterkartoffelknödel
 
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Titel: Winterkartoffelknödel (Eberhofer #1)
 
Autorin: Rita Falk
 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
 
Format: Taschenbuch
 
Preis: 10,95 €
 
ISBN: 978-3-4232-1330-1
 
Genre: Regionalkrimi
 
Seitenzahl: 240
 
Erscheinung: Januar 2012
 
Bewertung: * * * *
 
Herrlich witziger Ausflug nach Niederbayern
 
Inhalt: (laut buchhandlungfrank.de)
 
Franz Eberhofers erster Fall

Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...
 
Meine Meinung: 
 
Ich gestehe: Die Kriminalromane von Rita Falk haben mich bisher einfach irgendwie nicht angesprochen. Gerade dieses Buch hat drei Anläufe gebraucht, bis ich es nun endlich beendet hatte. Da ihre "normalen Romane" aber eine wahre Berreicherung für mein Bücherregal waren, hatte ich die ganze Zeit gedacht, dass es eindeutig mein Fehler sein müsste. Und siehe an: genau dieser Fall trat ein!
 
Der Schreibstil von Rita Falk ist auch hier sehr fließend und lässt den Leser sehr schnell in einen richtiggehenden Lesefluss geraten. Die zusätzlich aufgebaute Spannung und der gekonnt platzierte Humor sorgten zusätzlich für ein "Vorbeifliegen" der Seiten. 
 
Die Charaktere in diesem Buch sind herrlich abgedreht ohne zu überspitzt zu wirken und bleiben sich - ein Aspekt der mir immer sehr wichtig ist - treu. Gerade die Szenen im Heim der Eberhofers sorgten für einige Lacher ohne die Geschwindigkeit aus der Geschichte zu nehmen.
 
Einzig die Atmosphäre des Dorfes hat mir leider nicht sehr gefallen, da dieser ländliche Flair sich bei mir einfach nicht einstellen wollte. 
Die Geschichte hätte auch ohne Weiteres in einem Münchener Vorort spielen können, hier hoffe ich, dass in Band zwei vielleicht noch eine Schippe draufgepackt werden kann.
 
Fazit:
 
Ein spannender Kriminalroman mit einer ordentlichen Portion Humor, der richtig Lust auf mehr macht.
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald! 
 

22.5.18 09:25, kommentieren

"Die Muskeltiere" von Ute Krause

Die Muskeltiere

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Titel: Die Muskeltiere (Muskeltiere #1)

Autorin: Ute Krause

Verlag: cbj

Format: Hardcover

Preis: 14,99 €

ISBN: 978-3-5701-5903-3

Genre: Kinderbuch - Vorlesen

Seitenzahl: 207

Erscheinung: September 2014

Bewertung: * * * *

 

Eine Horde Nager, die man einfach ins Herz schließen muss

Inhalt: (ausnahmsweise laut buchhandlungfrank.de um Spoiler zu vermeiden)

Ein großes Abenteuer mit wagemutigen Helden - nichts für Angsthasen mit Käsefüßen

Klink, klink, klonk! Während der Hamster Bertram von Backenbart etwas gelangweilt in seinem goldenen Käfig auf der Terrasse einer noblen Hamburger Penthousewohnung sitzt, fallen zwei Mäuse und eine weiße Ratte von der Dachrinne in sein Zuhause. Als die drei sich als Picandou C. Saint Albray, Pomme de Terre und Gruyère vorstellen, ist der Hamster begeistert! Die französischen Namen erinnern ihn an die von ihm heißgeliebten Geschichten über die »Muskeltiere«, die er von den Hörspiel-CDs seines Besitzers kennt. Und als Hamster Bertram erfährt, dass Gruyère sein Gedächtnis verloren hat, ist er wild entschlossen, seinen neuen Freunden zu helfen und aufregende Muskeltier-Abenteuer zu erleben ...

Meine Meinung: 

Dieses Buch hat meine Tochter und mich einige Abende vorm Zubettgehen begleitet und für einige wirklich schöne Stunden gesorgt. 

Picandou ist ein herrlich gelungener Charakter, die am liebsten alleine seiner Wege geht, und sich lange nicht mit der neuen Situation und seinen neuen "Freunden" klarzukommen weiß. 

Im Großen und Ganzen ist die ungleiche Bande uns jeden Abend mehr ans Herz gewachsen, was mich wirklich überraschte, hört meine Tochter zwar gerne Geschichten, baut aber eher wenig emotionale Bindung zu Charakteren auf. 

Dass sich die Geschichte immer mehr von einer typischen Vorlesegeschichte zu einer wahren Detektiv- und Abenteuergeschichte entwickelt, sorgte auch für die nötige Spannung, um mit Begeisterung an dieser, doch recht langen Geschichte bleiben zu wollen. Zu meinem "Leidwesen" waren einige Szenarien dermaßen spannend, dass ich nicht aufhören durfte vorzulesen und statt der obligatorischen 15 Minuten auch schon knapp eine dreiviertel Stunde neben dem Bett sitzen bleiben musste Folglich: ein ganz großes Lob an die Autorin. 

Bei den Möwen und den Ratten ist es Ute Krause fantastisch gelungen, nicht nur eine, sondern direkt zwei "Antiheldentruppen" zu erschaffen, die auch für einige Lacher sorgen konnten.

Fazit: 

Auch, wenn es wie ein Klischee klingt: Dieses Buch bringt Lesespaß für Jung und Alt!

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!

 

17.5.18 07:30, kommentieren

"Ein Sommer in Sommerby" von Kirsten Boie

Ein Sommer in Sommerby
 
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Titel: Ein Sommer in Sommerby
 
Autorin: Kirsten Boie
 
Verlag: Oetinger Friedrich GmbH
 
Format: Hardcover
 
Preis: 14,00 €
 
ISBN: 978-3-7891-0883-9
 
Genre: Kinderbuch
 
Seitenzahl: 318 
 
Erscheinung: Februar 2018
 
Bewertung: * * * * *
 
Ein Hauch von Astrid Lindgren
 
Inhalt:
 
Als die Mutter von Martha, Mikkel und Mats einen Unfall in New York hat, ist für den Vater der Drei sofort klar, dass er zu seiner Frau nach Amerika muss. Da allerdings Ferien sind, sind alle Freunde der Familie im Urlaub und können sich daher nicht um die drei Kinder kümmern, weshalb er sich entschließt, die Kinder in die Obhut der Oma in Sommerby zu geben. Das Problem: Seit Jahren hat die Familie keinerlei Kontakt mehr und in Sommerby angekommen, merken die drei Kinder, dass die nächste Zeit sehr ungewöhnlich wird.
"Frau Oma", wie der kleine Mats die Großmutter nennt, wohnt abgelegen und selbstversorgend auf einem kleinen Bauernhof und hält sich finanziell mit dem Verkauf der selbstgekochten Marmelade und der mastgänse über Wasser.
Für Martha das Schlimmste: WLAN und Festnetztelefon sind für die Oma ein Fremdwort und dann ist da noch ein seltsamer Mann im Anzug, der ständig mit der Oma reden will.....
 
Meine Meinung:
 
Ich bin begeistert von diesem Buch! Es hat einfach Alles, was ein gutes Kinderbuch braucht. Die Kinder sind äußerst sympathisch und jedes Kind (Auch die, die mal Eines waren) können sich mindestens mit einem der Dreien identifizieren.
Kirsten Boie gelingt es tadellos eine Atmosphäre aufzubauen, die es ohne Weiteres mit der von Klassikern von beispielsweise Astrid Lindgren aufnehmen kann. 
Die eigenbrödlerische Oma schließt man ehrlicherweise schneller in sein Herz, als diese ihre Flinte ziehen kann (und wer das Buch gelesen hat, weiß das ist schnell). 
Die Umgebung ist dermaßen bildlich beschrieben, dass ich beim Lesen nicht selten das Gefühl hatte, ich würde am Bootsteg von Sommerby sitzen und dem Treiben von Martha und ihren Brüdern folgen. 
Auch Abenteuer kommt in der Geschichte nicht zu kurz, Freundschaft, eine erste Liebelei und auch ein Hauch Detektivgeschichte lässt sich in Sommerby finden. 
Besonders gefallen hat mir, dass der Schreibstil Boies altersgerecht ist, ohne die Kinder zu unterfordern.
 
Faizt:
 
Ein Kinderbuch, wie es sie in meinen Augen in den letzten Jahren viel zu wenig gab: Kinder, die einfach Kinder sein dürfen und einen spannenden Sommer erleben! Toll!
 
Bis dahin:
Viel Spaß beim Lesen!
Bis bald! 
 

11.5.18 08:53, kommentieren

Die dritte Staffel "Under The Dome" trifft auf "Orange Is The New Black"

Was ist momentan denn nur los?
 
Irgendwie bekommt es gerade kein Buch hin mich wirklich anzusprechen, weshalb ich euch heute mitteile, dass ich erneut ein Buch abgebrochen habe. 
 
Leider ist dieses Buch von einem meiner liebsten Autoren, weshalb es mir umso mehr leid tut, es in die Ecke zu legen. 
 
Es geht um "Sleeping Beauties" von Stephen King und seinem Sohn Owen King. 
 
Sleeping Beauties
 
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Ich habe wirklich lange an diesem Buch gelesen und habe ihm knappe zwei Drittel zeit gelassen sich zu entwickeln, weil mir die Grundidee wirklich sehr gut gefallen hat. 
 
Die handlung über diesem "Fundament" wollte in meinen Augen aber leider so gar nicht ins Rollen kommen und auch die Charaktere waren mir wahrlich egal, weshalb es mich nicht gestört hätte, sollten welche davon sterben. 
 
Die Situation im Frauengefängnis löste in mir keinerlei Beklemmung aus, sondern erinnerte mich eher an eine "Handlungsfusion" zweier Serien (siehe Überschrift), was für einen King-Roman nicht passend wirkt.
 
Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass King und ich quasi am Ende unserer Freundschaft angekommen sind, da mir seine letzten Bücher die Reihe durch leider nicht mehr sehr gut gefallen habe, ich einige sogar abgebrochen habe. 
 
Euch wünsche ich dennoch viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

7.5.18 13:47, kommentieren

"Ein nervenzerfetzender Thriller, der lange nachwirkt!" Lauren Beukes

Eine Aussage zu diesem Thriller, die nur unterstützen kann. Dieses Buch war wirklich einmalig nervenzerfetzend, weil ich es vor Wut einfach nur in die Ecke werfen wollte, und lange nachwirkt, weil ich wahrscheinlich jedes Mal, sollte ich es sehen mir die Galle hochkommen wird. 
 
Es geht um "Das Apartment " von S.L. Grey, erschienen im Heyne Verlag. 
 
Das Apartment
 
Wer meinen Beitrag zum thema "Abbruch von Büchern" gelesen hat, wird wissen, dass ich ein Leser bin, der lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig ein Buch, dass mich nicht anspricht abbreche. 
 
Da ich in diesem Buch aber immer nur gelesen habe, wenn ich gerade nichts anderes zur Hand hatte (Wartezimmer, Auto auf die Frau warten), ist mir hier nicht so wirklich aufgefallen, dass in diesem Buch einfach nichts passierte.
Als es aber aus der Tasche ausgezogen und neben meinem Bett eingezogen war, fiel mir die Langeweile richtiggehend vor die Füße und ich stolperte jede Seite darüber. 
 
Es geht um eine kleine Familie, die einen Überfall in ihren eigenen vier Wänden überstanden hat, und um abzuschalten mit einer Familie in Paris die Wohnung tauscht. 
In Paris angekommen, stellen sie fest, dass mit der Wohnung einiges nicht zu stimmen scheint, finden sie doch eimerweise abgeschnitte Haare und .... sonst nichts!
 
Nachdem sie wieder in ihrer Heimat angekommen sind (die Tauschfamilie ist übrigens nie angekommen) aber immer noch über 100 Seiten vor mir waren, war dann der Moment erreicht das Buch abzubrechen. 
 
Langeweile Pur!
 
Aber dennoch: 
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!
 
 

2.5.18 13:18, kommentieren

Monatsrückblick März

Da ist der April schon in den letzten Zügen und ich käme endlich zu meinem Lesemonat März.
 
Leider muss ich sagen, dass mir diese Rubrik bisher mit am Wenigsten gibt, stelle ich die Auftauchenden Bücher doch alle einzeln noch einmal vor. 
Daher habe ich mich entschieden die Rubrik auf Eis zu legen. 
 
Auch meine Lesevorhaben gestalten sich momentan als sehr schwierig umzusetzen, weil mir wegen Arbeit und Familie einfach die Zeit für das Lesen fehlt, erstrecht für Bücher, die ich lesen "muss" um irgendeine Voraussetzung zu erfüllen. (Typisch für mich) 
 
Einzige Ausnahmen sind die Manga, die ich jetzt für mich entdeckt habe. 
 
Da ich es für diese Bücher, sehr schwer finde einzelne Rezensionen zu schreiben, werde ich diese in Zukunft Monatsweise aufführen.
 
Ich hoffe natürlich, ihr habt trotzdem viel Spaß beim Lesen!
 
Bis bald!

25.4.18 09:19, kommentieren

Mones Meinung zu "Mein Mann, seine Frauen und ich" von Hera Lind

Mein Mann, seine Frauen und ich
 
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Titel: Mein Mann, seine Frauen und ich
 
Autorin: Hera Lind 
 
Verlag: Diana Verlag
 
Format: Hardcover
 
Preis: 19,99 €
 
ISBN: 978-3-4532-9186-7
 
Genre: Roman - nach einer wahren Begebenheit
 
Seitenzahl: 400
 
Erscheinung: Mai 2017
 
Bewertung: * * 
 
Ein Schlag ins Gesicht der Emanzipation
 
Inhalt:
 
Als Nadia gebeten wird den unbekannten Karim für eine Nacht bei sich aufzunehmen, ahnt sie noch nicht, dass Karim ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen wird. 
Karim möchte sie heiraten und aus ihr seine zweite Ehefrau machen. Nach anfänglichen Zweifeln und auch einigen ernsten Konversationen mit ihrer Familie und Freunden, beschließt sie das Abenteuer zu wagen, wirkt der Moslem doch dermaßen anziehend auf sie und Karim hat ihr nunmal versprochen, dass mit seiner ersten Frau auf sexueller Ebene nichts mehr laufe.
 
Meine Meinung: 
 
Nadia tritt am Anfang des Buches als selbstbewusste Frau mittleren Alters auf, die sich ihrer Wirkung auf Männer und ihrer Position in der Gesellschaft sicher ist. 
Auch die Tatsache, dass sie zum Islam konvertiert und mit Karim in die Nähe seiner ersten Frau zieht, kann ich noch nachempfinden und unter dem Aspekt der Liebe einordnen. 
Dass sie sich von ihm aber fortwährend hinters Licht führen lässt und wissentlich immer wieder in seine Arme zurückkehrt, übersteigt dann aber meine Vorstellungskraft gewaltig. 
Aufgrund von Vorwegnehmungen (Neudeutsch: Spoiler) möchte ich nicht zu viel Verraten, denke aber der Titel des Buches "Mein Mann, seine FrauEN und ich" trägt genügend Informationen in sich, um sich zu denken, was in der Mitte des Buches auf Nadia zukommt. 
 
"Handwerklich" gesehen ist dieses Buch ein gelungener Roman, wie man ihn von Hera Lind gewohnt ist. Es gibt Höhen und Tiefen und der Aspekt, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, hat auf mich einen zusätzliches Reiz ausgelöst. 
 
Die Tatsache, dass Nadia als aufgeklärte, westlich geprägte Frau ihre Überzeugungen aber derart über Bord wirft, hat mich wirklich geschockt und mich regelmäßig zur Weißglut gebracht.
 
Fazit: 
 
Eine Geschichte die zwar unter die Haut geht, mich aber leider nicht unterhalten, sondern nur aufregen konnte. Als Sachbuch top, konnte es mich als Roman nicht überzeugen. 
 
Bald bekommt ihr die Nächste:
 
Mones Meinung

23.4.18 09:24, kommentieren

Parallel-Lesen beugt jeder Leseflaute vor

Hallo Zusammen, ich habe immer häufiger das Problem, dass ich ganz begeistert nach einem Buch greife, begeistert beginne es zu Lesen und irgendwann (mal früher, mal später) verliere ich die Lust an der Geschichte. Früher war ich der Meinung, dass jede Geschichte meine volle Aufmerksamkeit verdient. Mit anderen Worten: Wenn ich das Buch nicht abbreche, weil es mir im Großen und Ganzen ja schon gefällt. hat es die Folge, dass ich unweigerlich in eine Flaute rutschte. Warum? Weil ich immer, wenn ich Lust auf Lesen bekam nach besagtem Buch griff, was wiederum dazu führte, dass nach wenigen Seiten das Buch wieder in der Ecke lag. Die Lösung? Irgendwann habe ich einfach beschlossen, dass ich ein Buch nicht strikt durchlesen muss und habe mir einfach ein anderes Buch gegriffen, auf welches ich nun mal tierisch Lust hatte in jenem Moment! Geachtet habe ich darauf, dass es keine ähnlichen Geschichten oder Genres waren, die ich parallel las, damit ich die Handlungen nicht durcheinander schmiss. Das Ergebnis: Die Seiten flogen nur so an mir vorbei, weil ich tat, was ich wollte. Mal das Eine und irgendwann kam auch wieder die Lust auf das andere Werk. Mein Appell also an euch: Wenn ihr ein Buch zwar nicht vollends auf die Seite legen wollt, aber euch auch klar ist, dass es nicht das Buch ist, nach dem ihr heute Abend greifen wollt, gebt der Leseflaute keine Chance. Versucht es einfach mal. Bis dahin: Viel Spaß beim Lesen!Bis bald!

18.4.18 10:26, kommentieren